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Die Geschichte des Vereins - 1963 bis 1989 |
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SG
Dynamo Brandenburg-West |
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Zwei Mädchen sind der Anfang einer sportlichen Erfolgsgeschichte der Sektion Handball in der SG Dynamo Brandenburg-West. Die Zwillingsschwestern Heidemarie und Brigitte Eckert finden, dass an ihrer Schule für die Mädchen nichts los ist; die Jungen dagegen können regelmäßig Fußball spielen. Sie machen neben anderen auch ihren Sportlehrer darauf aufmerksam, werben unter den Mitschülerinnen und organisieren eine Handball-Schulmannschaft der Mädchen. Ab dem Frühjahr 1963 treffen sich dann bis zu 15 Mädchen zweimal wöchentlich zum Handball in der kleinen Turnhalle der Anton-Saefkow-Oberschule. Die Trainingsgruppe schließt sich kurze Zeit später der Paten-SG an, die Sektion Handball in der SG Dynamo Brandenburg-West ist geboren. Im Jahr darauf kommt die unter Leitung des Sportlehrers Heinz Schütze trainierende Jungen-Handballgruppe gleichfalls zur Sektion Handball der SG. |
Die ersten Übungsleiter der Sektion Handball, Heinz Schütze (bild links) und Willy Grandke (Bild rechts), beide im Hauptberuf Lehrer, werden die SG Dynamo Brandenburg-West über viele Jahre hinweg begleiten. Begonnen haben sie mit der Gründung der Sektion im Jahre 1963. |
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Die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. Im Jahre 1965 steigen die Schüler- und später auch die B-Jugendmannschaften in die Bezirksliga auf. Im Jahr darauf erringen die Handballerinnen der SG Dynamo Brandenburg-West das erste Spartakiadegold. Man wird republikweit bekannt. In der Altersklasse 13/14 gewinnt man bei den Bezirksmeisterschaften 1973 den ersten Titel. |
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Sechs Jahre nach ihrer Gründung wird die SG Dynamo Brandenburg-West mit der Bildung eines Trainingszentrums für die Sektion Handball beauftragt. Speziell bezieht sich dies auf den männlichen Nachwuchs. Im Ergebnis dessen konzentrierte sich die Trainingskapazität deutlich mehr auf diesen Bereich. Um den weiblichen Bereich nicht zu vernachlässigen wird dieser im Jahre 1972 von der Sektion Handball der BSG Stahl Brandenburg übernommen. Die feierliche Aufnahme jeweils der Altersklasse 11 ins Trainingszentrum erfolgte in der Gedenkstätte für die Opfer des faschistischen Zuchthauses auf dem Gelände der StVE. |
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Bild rechts oben: Andreas Baum und Steffen Richter ehren in der Gedenkstätte die Opfer des Faschismus mit einem Blumengebinde. Bild links Mitte: TZ-Aufnahme 1982- aus den Händen des Parteisekretärs Genosse Hauptmann des SV, H. Tragor empfangen Carsten Krüger, Jörg Signowski, Andreas Baum, Steffen Richter ihre Urkunden. Bild rechts Mitte: TZ-Aufnahme 1984 - Feierliche Ehrung der Opfer: „Wir gedenken! Bild rechts unten: TZ-Aufnahme 1984 - Überreichung der Berufungsurkunden durch Oberstleutnant Herbert Schuh. |
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Nach seiner Rückkehr zur SG Dynamo Brandenburg-West ist er ab 1973 Übungsleiter und seit dem 01.10.1977 hauptamtlicher Trainer im Trainingszentrum (TZ). |
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Eine der
von ihm trainierten Mannschaften: |
Hildebrand
in Aktion |
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Drei Jahre
später der 2. SV-Meistertitel: |
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Die sportlichen Erfolge der SG Dynymo Brandenburg-West spiegeln sich zunehmend in der Presseveröffentlichungen wider - hier ein Bericht aus der "Märkischen Volksstimme“ aus dem Jahre 1983. |
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Am 22.09.1984 wird in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste durch den 1. Vorsitzenden der Bezirksorganisation, Erich Griebsch, die neue Dienstsporteinrichtung eröffnet und zu diesem Anlass dem Trainingszentrum der SG Dynamo Brandenburg-West der Ehrenname »Anton Saefkow« verliehen.
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links Mitte: Meldung des Sektionsleiters Udo Jahn an den 1. Vorsitzenden der Bezirksorganisation Potsdam. / unten rechts: Übergabe des Ehrenbanners. unten links: Die Ehrengäste zur Eröffnung. |
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Am Tag der Eröffnung der neuen Dienstsporteinrichtung liefern sich in einem Altersklassenwettkampf im Judo und bei einem Handballvergleich die Trainingszentren „Anton-Saefkow“ (Handball) und „Hermann Friedrichs“ (Judo) packende und sportlich faire Wettkämpfe. |
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Mit der Erweiterung der sportlichen Aktivitäten der SG Dynamo Brandenburg-West - es werden weitere Mannschaften für alle Altersklassen gebildet - wächst der Bedarf an hauptamtlichen Trainern für das Trainingszentrum. Die neuen Namen kennt man aus den Jahren zuvor. Allesamt haben sie als Kinder und Jugendliche in der SG beim Handball spielen ihre Sporen verdient und sind selbst auf Grund nachrückender Generationen erwachsen geworden. Wolfgang Rosen (Bild links) - seit 1984 ehrenamtlicher TZ-Leiter und Übungsleiter Mit 11 Jahren beginnt er das Handball-ABC bei Rotation Babelsberg zu erlernen und wird dort mit der männlichen A-Jugend Bezirksmeister. Für 4 Jahre (1964-1968) spielt er in der DDR- und OberLiga beim SC Empor Rostock. Nach dem Sportlehrer-Studium wechselt er zur BSG Chemie Premnitz und bleibt ihr bis 1974 erhalten. Im Anschluss daran übernimmt er bis 1978 die Aufgaben des Trainers der 1. Männermannschaft der BSG Stahl Brandenburg und steigt mit dieser in die DDR-Liga auf. Peter Höhne (Bild Mitte) - seit 1985 hauptamtlicher TZ-Trainer Er hat mit der 7. Klasse in der Thorez-Schule Brandenburg bei seiner Sportlehrerin Frau Novell mit dem Handball spielen angefangen. Seine „Laufbahn“ beginnt er als ordentliches Mitglied bei der SG Dynamo Brandenburg-West; sein erster Trainer ist Heinz Schütze. Später wechselt er zur A-Jugend bei der BSG Stahl Brandenburg. Dort ist er über Jahre hinweg ein erfolgreicher Torhüter in der DDR-Handball-Oberliga. Peter Reckzeh (Bild rechts) - seit 1987 hauptamtlicher TZ-Trainer Auch er beginnt als jugendlicher Handballer 1974 bei der SG Dynamo Brandenburg-West, wird delegiert seiner herausragenden Leistungen wegen zum SC Dynamo Berlin, bleibt dort von 1980 bis 1983 und wird mit seiner Mannschaft dreimal DDR-Juniorenmeister. Danach wechselt er für drei Jahre zu Dynamo Halle-Neustadt und kehrt 1986 nach Brandenburg (zur BSG Stahl) zurück. Zu seinen großen sportlichen Erfolge zählen mehrere Jahre DDR-Handball-Oberliga.
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Die SG Dynamo Brandenburg-West ist von Beginn an wie eine große Familie. Neben den Handballern, die bei den Siegen oder Niederlagen im Rampenlicht stehen, gibt es Übungsleiter, Trainer und viele weitere Mitstreiter. Sie alle tragen die Höhen und Tiefen der aktiven Sportler mit.
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Auch die SG Dynamo Brandenburg-West konnte ohne diese Herren nicht sein: Die schwarze Zunft gehört zu jedem Handballspiel dazu - immer und überall. (v.l.n.r.) Die Sportfreunde Horst Witzke, Wolfgang Müller, Heiko Orlowski, Wolfgang Sockel |
Die
größten sportlichen Erfolge der Sektion Handball
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1982/83
in AK 9/10 - Vize-DDR-Meister |
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Übungsleiter: |
(v.l.n.r.)
oben: Übungsleiter Peter Dreblow, Michael Matzke, |
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1984/85
in AK 9/10 - DDR-Meister |
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(v.l.n.r.)
oben: Trainer Jürgen Hildebrand, Thomas Hinck, |
Übungsleiter: |
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1985/86
in AK 9/10 - 3. DDR-Meister |
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Übungsleiter: |
(v.l.n.r.)
oben: Übungsleiter Willy Grandke, Andreas Kasten, |
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Unsere Delegierungskader:
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Delegierungen |
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aus der Anfangsklasse |
im 2. Förderweg |
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Name |
Jahr |
Bild |
Name |
Jahr |
Bild |
Name |
Jahr |
Bild |
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Lutz Bollenbach |
1977 |
12 |
Thoralf Stempowski |
1985 |
3 |
Lutz Bilau |
1969 |
11 |
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Thomas Klaka |
1978 |
19 |
Stefan Liebetrau |
1986 |
20 |
Kl.-Dieter Bielicke |
1970 |
* |
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Andreas Theis |
1980 |
10 |
Ingo Benkendorf |
1986 |
18 |
Henrietta Dobler |
1971 |
13 |
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Dirk Wuschko |
1981 |
9 |
Sven Ozik |
1987 |
5 |
Detlef Heinath |
1971 |
16 |
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Volker Spießbach |
1981 |
8 |
Mathias Reckzeh |
1987 |
2 |
Lutz Grosser |
1978 |
14 |
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Mario Rummland |
1983 |
1 |
Jan Pfeiffer |
1988 |
21 |
Peter Reckzeh |
1980 |
15 |
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Peter Schmidt |
1983 |
25 |
Thomas Kämmerer |
1988 |
24 |
Gerd Kersten |
1982 |
* |
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Sven Schößler |
1984 |
23 |
Matthias Lorenz |
1989 |
4 |
Volker Schäfer |
1982 |
* |
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Carsten Müller |
1984 |
6 |
Björn Kauff |
1989 |
27 |
Jens Luttermoser |
1984 |
26 |
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Carsten Krüger |
1985 |
7 |
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Michael Matzke |
1987 |
22 |
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* = Es war leider kein Bild mehr vorhanden. Wer kann uns helfen? Dann Mail an: info@SV63.de |
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Dennis Schuckert |
1988 |
17 |
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