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02. Juli 2011
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Zum Abschluss in den Kletterpark
Achtwöchiges Zusatztraining für die Torwarte des
SV 63 endet in Klaistow
BRANDENBURG Schwitzen im Fitnesscenter, sich strecken in der Sporthalle und sich bewegen im Marienbad. Das ist das Programm, das die Torhüter des SV 63 Brandenburg-West in den vergangenen acht Wochen absolviert haben. Zusätzlich zum normalen Vorbereitungsprogramm. Ex-Torwart Hagen Lenthe (47) hat den Keepern ein Sportarten übergreifendes Programm angeboten und neun haben es auch regelmäßig angenommen. Und das über acht Wochen lang mit jeweils fünf Angeboten pro Woche. Vom Torwarttraining mit Tennisbällen über Wassergymnastik bis hin zum Kickboxen war alles dabei. Da floss bei Katharina Dörner (1. Frauen), Denny Alpers (1./2. Männer), Pascal Hindorf (C- und B-Jugend) sowie den Lenthe-Töchtern Anna und Sonya der Schweiß.
Zur trainingswissenschaftlichen Begleitung hat sich Lenthe Daniel Bandosz mit ins Boot geholt. Der 25-Jährige, 16 Jahre lang selbst beim SV 63 Brandenburg-West aktiv, ist Diplomsportwissenschaftler und am Institut für Spielanalyse in Potsdam tätig. „Wir arbeiten mit allen deutschen Handball-Nationalteams zusammen“, sagt der Brandenburger, der auf Koordinations- und Stabilisationstraining setzt. „Ein guter Torwart muss Kraft und Ausdauer haben, aber auch sehr beweglich sein“, weiß Daniel Bandosz. Als tolle Ergänzung zum normalen Training empfiehlt er auch Kickboxen. Und das stand zuletzt im Fitnesscenter „Silence“ auch immer wieder auf der Tagesordnung. Zum Abschluss lädt Hagen Lenthe die Torhüter am morgigen Sonntag in den Kletterpark nach Klaistow ein. Und dabei geht es nicht nur um Spaß, sondern auch wieder um Kraft und Ausdauer. Und er setzt nicht von ungefähr auf diese Vorbereitung. „Während der Saison ist individuelles Training der Torwarte kaum möglich, da sie zu sehr ins Mannschaftstraining eingebunden sind“, sagt Lenthe, der hofft, dass sich der Aufwand während der Saison positiv bemerkbar macht.
ale
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30.Mai 2011
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Die 2. Chance resolut genutzt
/ SV
63
II
schlägt Rangsdorf mit 34:22
BRANDENBURG Der SV 63 Brandenburg-West II spielt auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga um Punkte. Die Mannschaft gewann am Sonnabend das Relegations-Rückspiel in eigener Halle gegen Rangsdorf II mit 34:22 (19:13), nachdem man sich schon in Rangsdorf mit 32:23 durchgesetzt hatte. „Wir hatten das Glück, eine zweite Chance zu erhalten und die haben wir resolut genutzt“, so ein zufriedener Trainer Uwe Großmann.
Erneut konnte das Trainergespann Uwe Großmann/Andreas Wendland die beste Formation aufbieten. Nur Oldie Matthias Junge fehlte, da er derzeit gerade in Berlin seinen Trainerschein macht. Die Brandenburger begannen zwar ordentlich, leisteten sich dann aber zahlreiche Fehlwürfe, so dass man sich erst ab Mitte der 1. Halbzeit langsam vom Gegner absetzen konnte. Jetzt stand auch die Abwehr deutlich besser und vor allem schnelle Gegenangriffe führten zum 19:13-Pausenstand.
Der SV 63 II war erneut schwer ausrechenbar, da sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Nach 40 Minuten war beim 25:15 erstmals eine Zehn-Tore-Führung erreicht. Obwohl Uwe Großmann und Andreas Wendland frühzeitig durchwechselten, kam es zu keinem Bruch im Spiel.
„Alle Akteure haben sich hervorragend eingefügt“, lobte Trainer Uwe Großmann nach dem Abpfiff. Und die Mannschaft habe nach der völlig verkorksten Saison zum Abschluss noch einmal zwei hervorragende Spiele abgeliefert. Und mit dieser Leistung sollte man sich in der nächsten Saison auf jeden Fall weiter nach oben orientieren können und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. ale
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28.Mai 2011
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Vollgas im letzten Duell
BRANDENBURG Trotz eines Neun-Tore-Vorsprungs will der SV 63 Brandenburg-West heute ab 16 Uhr in der Halle Metzgerstraße im Relegations-Rückspiel gegen Rangsdorf II noch einmal Vollgas geben. „Das sind wir unseren Fans einfach schuldig“, so Trainer Uwe Großmann. Nach dem 32:23-Hinspielerfolg soll nun natürlich auch die Heimbegegnung gewonnen werden. Für dieses Spiel stehen dem Trainer wiederum alle Akteure zur Verfügung. Auch Torwart-Oldie Matthias Junge wird aus Berlin anreisen, um im Notfall das Tor zu hüten. Am Ende soll dann der Verbandsliga-Verbleib der Mannschaft gefeiert werden. ale
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23.Mai 2011
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Klassenerhalt ist so gut wie perfekt
HANDBALL SV 63 II
gewinnt 32:23 in Rangsdorf
RANGSDORF Die Rückfahrt des SV 63 II aus Rangsdorf geriet am Sonnabend schon zur Siegesfeier. Denn zuvor hatten die Brandenburger ihr Relegations-Hinspiel beim SV Rangsdorf II deutlich mit 32:23 (17:12) gewonnen. Damit ist der Verbleib des SV 63 II in der Verbandsliga bereits so gut wie gesichert. Das Rückspiel wird am kommenden Sonnabend im 16 Uhr in der Halle Metzgerstraße angepfiffen.
Der SV 63 II lag zwar zu Beginn 0:2 zurück, doch nach der Abtastphase übernahmen die Brandenburger die Kontrolle. Nach 15 Minuten lag der SV 63 II mit 9:5 in Front. Die Großmann-Truppe war spielerisch klar besser und beherrschte den Gegner. Allerdings wurden auch noch einige klare Chancen sowie zwei Siebenmeter vergeben.
Nach dem Wiederanpfiff drängte de SV 63 II auf eine schnelle Entscheidung. Doch Rangsdorf agierte nun in der Abwehr sehr robust, so dass beim SV 63 etwas die spielerische Linie verloren ging. Nach 40 Minuten brachte Trainer Großmann Torwart-Oldie Junge für den bis dahin gut haltenden Alpers. Und Junge erwies sich sofort als großer Rückhalt. Rangsdorf kam zwar noch einmal auf 21:23 (50.) heran, doch dann zogen die Brandenburger, die von etwa 50 mitgereisten Fans lautstark angefeuert wurden, Tor um Tor davon.
„Kompliment an die Mannschaft“, lobte Großmann. Für ihn ist das Ergebnis bereits eine echte Hausnummer. Den Klassenerhalt werde man sich nun nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. ale
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22. Mai 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners:
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Quelle: http://handball.svlok-rangsdorf.de
Relegationsspiele in der Verbandsliga gegen den Abstieg
21.05.2011; SV Lok Rangsdorf II- SV 63 Brandenburg- West II 23:32
Kopf oder Tor
Sportlich fair soll ein Spiel von beiden Teams geführt werden. Dass es in dieser Partie um den, besser gegen den Abstieg geht, haben sie sich selber zu zuschreiben. Unserer Zweiten fehlte im letzten Spiel gegen den MBSV Belzig ein Tor. Es ist auch nicht fair, die Schuldigen immer zu erst bei den Anderen zu suchen. Unsere Männer haben es einfach nicht geschafft, den Spielfluß der ersten 10 Minuten fortzuführen. Bis dahin führten sie mit 5:4. 7 Minuten Torflaute und es steht 5:9! Dieser Abstand bleibt auch bis zur Pause 12:17.
Es ist ein Relegationsspiel zum Verbleib in der Verbandsliga. Entstanden, da es zum Ende der Saison mehr Fragen als Auf- und Absteiger gab. Auch die, ob diese Spiele eventuell an Bedeutung verlieren. Es ist, wie gesagt Verbandsliga. Wenn der SV 63 da Spieler aus seinem Dritttligateam einsetzt, stellen sich noch mehr Fragen. Dass das alles regelkonform ist, ohne Frage. Sind es aber nicht auch in dieser Liga schon wirtschaftliche Interessen, die einen Verein dazu bewegen?
In der 36. Minuten erhitzen sich die Gemüter in der Benke- Halle. Ein Spieler des SV 63 kommt frei zum Wurf und trifft Torwart Toni Petersdorf mit voller Wucht im Gesicht!!! Wie gesagt frei zum Wurf, ohne Bedrängnis und Toni blieb stehen. Absicht oder Vorsatz des Werfers zu unterstellen bzw. zu beweisen ist nicht möglich. Klar, sowas kann passieren, aber ein fader Beigschmack bleibt doch - wenn die Order dazu tatsächlich von der Bank der Gäste gekommen sein sollte. Konnten die Gästespieler doch bis dato mit ihrer Wurf- und Spielkultur überzeugen. Spielt da die Gesundheit keine Rolle? Handball, als Freizeitsport? Oder doch der finanzielle Druck? Auch, dass es im Anschluss an diese Aktion zu einer schon fast Rudelbildung kam, ist nicht verständlich. Der Spielkultur wurde im zweiten Durchgang insgesamt immer mal wieder unschöne Aktionen beigemischt, die mit Handball nicht mehr so viel zu tun hatten.
Sportlich gelang es den Lokmännern aus dem 16:22 (41´) ein 20:22 (48´) zu machen. Dann kamen leider nur noch 3 Tore. Zu allem Überfluss rasselte der Lok-Keeper etwa fünf Minuten vor Schluss auch noch mit seinem Mitspieler Christian Blumenthal zusammen. Den Feldspieler erwischte es dabei deutlich ärger. Gute Besserung an dieser Stelle!
Am Ende eine Niederlage, die in der Höhe nicht hätte ausfallen müssen und auch nicht brauchen. Chancen waren da und Fehler wurden auch selber begangen.
Danke an Philipp, der seine Rolle und Aufgaben sehr ordentlich erfüllte. Nun ist Wundenlecken und am nächsten Wochenende Schadensbegrenzung im Rückspiel angesagt.
Richert, Petersdorf; Rothe (2), Handke (4), Heidenreich (2), Blumenthal (2), Maciejewski, Herrmann (6/3), Stoewhaas (6/2), Werner (1), Naumann, Wetzel, Zippel
Schiedsichter: Maik Basche (HC Hennickendorf), Frank Struck (Pneumant Fürstenwalde)
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21.Mai 2011
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Letzte Chance beim Schopfe packen
SV 63 II reist heute nach Rangsdorf
BRANDENBURG - Der SV 63 Brandenburg-West II will heute die überraschende Chance auf den Verbandsliga-Verbleib beim Schopfe fassen. Um 17 Uhr wird das Relegations-Hinspiel beim SV Rangsdorf II angepfiffen. Am Sonntag in einer Woche steigt dann um 16 Uhr das Rückspiel in eigener Halle.
Während Chemie Premnitz als Drittvorletzter der Liga durch den Verbleib von Eberswalde in der Ostsee-Spree-Liga den direkten Klassenerhalt geschafft hat, wurde dadurch dem SV 63 II und Rangsdorf II diese Chance auch eröffnet. Beide beendeten in ihren Verbandsliga-Staffeln den vorletzten Platz. Doch ein Team muss in die Landesliga. Die Rangsdorfer haben einen ähnlichen Saisonverlauf wie die Havelstädter hinter sich. Sie holten ihre Punkte vor allem in der Rückrunde. „Ansonsten sind sie uns weitgehend unbekannt“, so Trainer Uwe Großmann. Er erwartet, dass Rangsdorf einige A-Junioren aufbieten wird. Die sind gerade Landesmeister geworden.
Großmann will heute mit seinem Team ein Ergebnis erreichen, dass für das Rückspiel alle Chancen offen lässt. Bis auf Buhtz und Adam stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. Zusätzlich hat sich Torwart-Oldie Matthias Junge bereit erklärt in Rangsdorf zu helfen. Gefahren wird mit einem Bus. Mit dabei sein werden auch viele Fans.
In der Männer-Kreisliga bestreitet der SV Blau-Weiß Wusterwitz II heute um 16 Uhr in eigener Halle noch ein Nachholspiel. Gegner für das bereits als Meister und damit Aufsteiger feststehende Team ist der Tabellenvierte Wünsdorf II.(ale)
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09.Mai 2011
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Der Abstieg ist besiegelt / SV
63
II
unterliegt dem VfL Potsdam
III
mit 28:35
POTSDAM Der SV 63 Brandenburg-West II hat das so wichtige Auswärtsspiel beim VfL Potsdam III deutlich mit 28:35 (9:18) verloren und beendet die Verbandsliga-Saison somit auf einem Abstiegsplatz. „Das war heute glatte Arbeitsverweigerung und hatte überhaupt nichts mit Handball zu tun“, so ein völlig enttäuschter Trainer Großmann. Er hatte im Vorfeld wegen der guten personellen Ausstattung ganz fest mit einem Sieg seiner Mannschaft gerechnet. Doch die machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Mit voller Kapelle war Trainer Großmann am Sonnabend nach Potsdam gereist und traf dort auf ein Team, das nur einen Ersatztorhüter auf der Bank zu sitzen hatte. Obwohl mit Jansen und Heuer zwei Akteure aus dem Ostsee-Spree-Liga-Kader extra für den Kampf um den Klassenerhalt freigespielt worden waren und Leibnitz von der Dritten zur Verfügung gestellt worden war, lag der SV 63 II von Beginn an ständig in Rückstand. Das zog sich durch die gesamten 60 Minuten. „Es fehlte völlig die Einstellung“, ärgerte sich Großmann. Die meisten Akteure seien Totalausfälle gewesen. Und so lasse sich nun einmal kein Spiel gewinnen.
So wurde das Aufbäumen der 2. Mannschaft zum Saisonende letztlich nicht belohnt. In den vergangenen Wochen hatte das zuvor personell stark gebeutelte Team, das lange Tabellenschlusslicht gewesen war, überhaupt erst die ersten Punkte geholt. Nun ist jedoch der Abstieg in die Landesliga wahrscheinlich. „Ich glaube nicht, dass wir durch Verzicht einer anderen Mannschaft doch noch drin bleiben“, so Uwe Großmann. So wurde das Team von der Brandenburgliga bis in die Landesliga durchgereicht. Das ist bereits der 2. Abstieg in Folge für die Mannschaft. ale
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02.Mai 2011
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60 Minuten gekämpft / Der SV 63 Brandenburg-West II verliert knapp 28:30
BRANDENBURG In der Verbandsliga konnte sich der SV 63 Brandenburg-West II gestern nicht gegen Bad Freienwalde durchsetzen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Großmann verlor die Partie knapp mit 28:30 (11:11). „Wir haben uns von der ersten Minute an schwer getan und mussten ständig einem Rückstand hinterherlaufen“, sagte Uwe Großmann nach dem Abpfiff. So stand es in der 15. Minute 4:8 aus Brandenburger Sicht. Kurz darauf stellte der Coach die Deckung um. Mit Erfolg. Plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft und der Kampf wurde angenommen. So konnte sich die Großmann-Truppe bis zum Pausenpfiff auf ein 11:11 herankämpfen. Die 2. Spielhälfte begann mit einem offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Jeder Wurf brachte einen Treffer. Doch plötzlich geriet der SV 63 Brandenburg-West II wieder in Rückstand. In der 40. Minute stand es 16:14 für Bad Freienwalde. Zwar schafften es die Havelstädter bis zur 45. Minute nochmals bis zum 17:17, doch dann ließ der Tabellenzweite nichts mehr anbrennen. In der 50. Minute lagen die Gastgeber mit 17:20 zurück. Bis zum Abpfiff gelang es der Mannschaft nicht mehr den Rückstand aufzuholen. „Nun müssen wir am kommenden Wochenende in Potsdam versuchen, uns den Punkt zu holen, der uns den Klassenerhalt bringt“, sagte Uwe Großmann. Trotz der Niederlage war der Trainer mit der Leistung zufrieden. „Wir haben 60 Minuten lang gekämpft bis zum Umfallen“, lobte er. ne
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11. April 2011
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Zumindest ein Punkt / SV 63 II mit 30:30 in Premnitz
PREMNITZ Der SV 63 Brandenburg-West II hat sich durch ein 30:30 (14:16) beim TSV Chemie Premnitz alle Chancen auf den Nichtabstieg erhalten. ...
Durch die Punkteteilung im Kellerduell der Verbandsliga bleibt Premnitz hinter den Brandenburgern. „Wir sind leider unter unseren Möglichkeiten geblieben“, so Trainer Großmann. Doch habe man zumindest das Minimalziel erreicht.
Die sonst personell knapp besetzten Gastgeber boten Routiniers wie Krücken und Stolle auf, um den Abstieg vielleicht doch noch abzuwenden. Doch auch Brandenburg musste sich nicht verstecken, liefen doch Buhtz, Jansen oder auch Leibnitz für das Team auf. Obwohl die Begegnung über die gesamten 60 Minuten knüppelhart geführt wurde, sprachen die Referees nur eine einzige Zeitstrafe – gegen Brandenburg – aus.
Nach fünf Minuten lagen die Gäste 0:3 zurück. In Minute zwölf hatte der SV 63 II beim 6:4 die Nase vorn. Premnitz konnte sich nach dem 8:8 aber einen Zwei-Tore-Vorsprung herauswerfen, der bis zum 16:14-Halbzeitstand Bestand hatte. Auch in Halbzeit zwei unterliefen dem SV 63 immer wieder individuelle Fehler. Hinzu kam, dass Keeper Alpers 60 Minuten zwischen den Pfosten stehen musste, da kein zweiter Keeper mit dabei war.
In der 50. Minute schien das Spiel entschieden zu sein. Premnitz führte mit 28:23. Doch plötzlich fing sich die Großmann-Truppe. Sechs Konter in Folge wurden abgeschlossen und dann führten die Gäste mit 29:28. Vor allem Jansen lief immer wieder schnelle Gegenangriffe. Beim 30:29 hatte Premnitz wieder die Nase vorn. Zwei Minuten vor dem Ende stand es bei Ballbesitz von Premnitz 30:30. Eine halbe Minute vor dem Ende entschieden die Referees auf Zeitspiel. So kam der SV 63 II noch einmal in Ballbesitz. Doch konnte das Team daraus kein Kapital schlagen. Für den SV 63 II war es der erste Auswärtspunkt seit fast zwei Jahren. ale
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11. April 2011
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Presse aus der Sicht der Gegner:
TSV-Handballer verspielen Sieg
TSV Premnitz spielte 30:30 gegen die West-Reserve
© Christian
So kräftig, wie hier Martin Saul (l.), packte die TSV-Abwehr am Samstag nicht immer zu.
Premnitz (gb) – Im vorletzten Heimspiel trennten sich im Abstiegsduell der Handball-Verbandsliga der TSV Premnitz und der SV 63 Brandenburg-West II mit 30:30. ...
Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer eine hart umkämpfte Partie. Beide Mannschaften benötigten den Sieg, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, eine Niederlage hätte geradezu fatale Folgen gehabt.
Unter dieser Konstellation konnten die Besucher keinen schönen Handball erwarten, Kampf war Trumpf über die gesamten 60 Minuten. Zur Pause hatten die Premnitzer einen leichten Vorteil und gingen mit einem 16:14-Vorsprung in die Kabine.
Den besseren Start in den zweiten Durchgang erlebten die Gastgeber. Kontinuierlich bauten sie ihre Führung aus. In der 50. Minute leuchtete ein 28:23 auf der Anzeigentafel.
Nun fühlten sich die Hausherren zu sicher. Der Angriff wurde zum Totalausfall und in der Defensive packten sie, sehr zum Ärger des TSV-Torwarts Peter Stolle, nicht mehr richtig zu. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Brandenburger die Partie und führten nun nach sechs Toren in Folge mit 29:28.
Rechtzeitig erwachten die Premnitzer aus ihrer Lethargie. In der zerfahrenden Schlussphase retteten sie ein 30:30 über die Zeit.
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