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30. Juli 2011
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SV 63 hat kräftig aufgerüstet
6. Neuzugang kommt nächste Woche
BRANDENBURG Der Drittliga-Aufsteiger SV 63 Brandenburg-West ist mit zwei Trainingsspielen in die heiße Vorbereitungsphase getreten. In einer 80-minütigen Begegnung wurde am Mittwoch mit 44:30 gegen den Brandenburgligisten HV Falkensee gewonnen und gestern Abend gab es erneut in eigener Halle eine 30:40-Niederlage gegen den aus der 2. Bundesliga abgestiegenen Drittligisten EHV Aue.
„Das waren die ersten Standortbestimmungen“, so Trainer Peter Höhne. Die Neuzugänge seien bereits gut integriert worden. Während es gegen Falkensee in der Offensive schon ganz gut lief, erkannte Höhne in der Defensive immer wieder größere Lücken. Der Coach ließ in zwei Blöcken spielen. Während Gregor Teichert völlig fehlte, musste Tim Wollweber wegen einer Oberschenkel-Zerrung pausieren. Coach Höhne lobte die gute Zusammenarbeit mit dem SV Falkensee, die er künftig unbedingt fortsetzen will.
Gegen Aue wurden zweimal 30 Minuten gespielt. Zur Pause lag der SV 63 bereits mit 14:19 zurück. Peter Höhne wechselte dieses Mal bereits wettkampforientierter, wobei alle aus dem 16-Mann-Kader ihre Einsatzzeiten erhielten. Gegen die Bundesligaerfahrenen Akteure aus Aue agierten die Brandenburger erneut zu körperlos. Dagegen sah Höhne im Angriff wieder einige Lichtblicke. Während Patrick Fähling fehlte, war Teichert dieses Mal mit dabei. Wolweber wurde dagegen noch geschont.
Am morgigen Sonntag tritt der SV 63 in Potsdam bei einem Blitzturnier an. Ab 11 Uhr heißen die Gegner SC Magdeburg II und VfL Potsdam. ale
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13. Juli 2011
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SV 63 Brandenburg-West legt Zwischenpause ein /
Fleischer kommt aus Cottbus
Brandenburg (akr) – Die Drittliga-Handballer des SV 63 Brandenburg-West genießen jetzt ihre Sommerpause, nachdem sie in den vergangenen Wochen schon etwas für Ihre konditionellen Grundlagen getan haben.
West-Trainer Peter Höhne konnte einen weiteren Spieler zum SV 63 West locken
Foto. Terstegge
In der zweiten Vorbereitungsphase, die am 26. Juli beginnt, wird dann wieder vermehrt das Spiel mit dem Ball im Vordergrund stehen.
Bis auf Dayan Schulze, der mit dem Aufstieg seine sportliche Laufbahn ausklingen lassen wird, bleibt die Meister-Truppe auch in Liga 3 zusammen. „Das Team wird punktuell verstärkt, wobei aber vor allem die Altersstruktur und die menschliche Komponente im Vordergrund steht. Denn der Faktor Team, der uns in der letzten Saison auszeichnete, soll auf jeden Fall erhalten bleiben“, so der Trainer Peter Höhne.
Nachdem bislang mit Martin Pfefferkorn (TW), Lukas Krug (RL) und Sebastian Donath (KM) - alle vom HV Neuruppin - drei Neuzugänge feststanden, kam in der vergangenen Woche ein weiterer hinzu. Der Premnitzer Leroy Fleischer (20) kommt vom LHC Cottbus in seine alte Heimat zurück und soll die linke Außenbahn verstärken.
Alle Neulinge beginnen hier eine Ausbildung und wohnen auch vor Ort. Der Verein hat sie langfristig an sich gebunden. Im Gespräch sind auch noch ein oder zwei junge Spieler vom Zweitligisten 1. VfL Potsdam, die dann mit einem Zweitspielrecht ausstaffiert werden sollen. Außerdem ist der Klub weiterhin auf der Suche nach einem Linkshänder.
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13. Juli 2011
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Bislang fünf Neuzugänge für den SV 63 Brandenburg-West
Das Team nimmt Konturen an
BRANDENBURG - Gut vier Wochen Grundlagen-Ausdauer-Training liegen hinter den Handballern des SV 63 Brandenburg-West, die in der neuen Saison in der 3. Liga spielen werden. ...
Mit dabei auch die drei Neuruppiner Neuzugänge Lukas Krug, Sebastian Donath und Martin Pfefferkorn, die inzwischen in Brandenburg sogar schon eine gemeinsame Wohnung bezogen haben. Neu im Kader ist zudem auch Christian Hoffmann, der aus Güsen zum SV 63 gestoßen ist.
Bis die zweite Vorbereitungsphase beginnt, haben die Spieler aber erst einmal Pause. Bis auf Dayan Schulze, der mit dem Aufstieg in die 3. Liga seine sportliche Laufbahn ausklingen lassen hat, bleibt die Meister-Truppe auch in der neuen Saison zusammen. „Die Mannschaft ist punktuell verstärkt worden, wobei aber die Altersstruktur und die menschliche Komponente im Vordergrund stehen. Der Faktor Team, der uns in der letzten Saison ausgezeichnet hat, soll auf jeden Fall erhalten bleiben“, betont Trainer Peter Höhne.
Nach Martin Pfefferkorn, Lukas Krug, Sebastian Donath und Christian Hoffmann kam in der vergangenen Woche ein weiterer Neuzugang zum SV 63 Brandenburg-West hinzu. Der Premnitzer Leroy Fleischer (20) kommt vom LHC Cottbus zurück in seine alte Heimat und soll die linke Außenbahn der Brandenburger verstärken. Wie die anderen so wird auch Leroy Fleischer hier eine Ausbildung beginnen und auch in der Stadt Brandenburg wohnen. Denn der Verein hat die neuen Spieler langfristig an sich gebunden.
„Im Gespräch sind darüber hinaus noch ein oder zwei junge Spieler vom Zweitligisten 1. VfL Potsdam, die dann mit einem Zweitspielrecht ausstaffiert werden sollen“, verrät Co-Trainer Karsten Heinz, der die erste Vorbereitungsphase geleitet hat und fügt hinzu: „Außerdem sind wir noch auf der Suche nach einem Linkshänder.“ Und wenn am 26. Juli die zweite Vorbereitungsphase beginnt, soll wieder vermehrt das Spiel mit dem Ball im Vordergrund stehen. ak/al/ne
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16. Mai 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners:
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Quelle: http://www.handball-eberswalde.de/content/saisonfinale-mit-happy-end
(Oberliga O/S) 1. SV Eberswalde - SV 63 Brandenb.-W. 29:25
Begeisterndes Saisonfinale brachte den Klassenerhalt
Von Hans-Joachim Haarbrandt
Eberswalde (hjh) Der 1. SV Eberswalde spielt auch im nächsten Jahr wieder in der Ostsee-Spree-Liga, das ist das Fazit nach dem letzten Spieltag der ersten Saison der neuen Liga. In einem begeisternden Spiel konnten die Eberswalder vor eigenem Publikum im letzten Punktspiel endlich einmal wieder ihre wahre Leistungsstärke abrufen und den Spitzenreiter und Aufsteiger in die Regionalliga, den SV 63 Brandenburg-West, mit 29:25 besiegen. Vor dem Spiel wurde Klaus Schiele nach seiner 15-jährigen „Amtszeit“ als Mannschaftsleiter verabschiedet.
Nach dem eigenen Sieg warteten die Eberswalder Fans sehnsüchtig auf das Ergebnis vom Spiel 1. VfL Potsdam II gegen den Mecklenburger HC. Als Hallensprecher Dieter Gläßer den 38:34 Sieg der Potsdamer vermeldete, war die Begeisterung im Eberswalder Sportzentrum Westend auf dem Höhepunkt. Der 1. SV Eberswalde hatte im letzten Moment noch den Mecklenburger HC überholt und den begehrten 9. Platz erobert. Auch der MTV Altlandsberg konnte noch an den Mecklenburgern vorbeiziehen, muss aber auf Platz 10 ebenso wie der Mecklenburger HC (11.), der TSV Rudow (12.), der Polizei SV Berlin (13.) und der HC Spreewald (14.) in den sauren Apfel des Abstiegs beißen.
Für die Eberswalder war vor dem Spiel klar, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr den 9.Platz erreichen können. Sie konnten mit einem Sieg in eigener Halle gegen den souveränen Spitzenreiter aus Brandenburg nur einen Teil dazu beisteuern, den Rest musste der 1. VfL Potsdam II erledigen. Das Wissen das die Mannschaft nichts mehr zu verlieren hat, löste bei den Eberswaldern Spielern die in den letzten Spielen oft beobachtete Blockade im Kopf. Frei und unbeschwert boten sie den Gästen Paroli und verließen am Ende als verdienter Sieger das Parkett. Bevor es aber soweit war mussten die Barnimer viel Arbeit leisten.
Nach dem 0:1 sorgten die beiden besten Eberswalder Torschützen an diesem Tag, Thomas Krakow (11) und Lee-Roy Nietzel (7), für die erste Führung (2:1) der Gastgeber und gleich für die richtige Stimmung auf den gut gefüllten Rängen der Sporthalle. Brandenburg holte sich die Führung zurück und führte nach zehn Minuten mit zwei Toren (3:5). Thomas Krakow sorgte mit seinen Treffern dafür, dass sein Team wieder näher kam und nach 15 Minuten mit 7:6 selbst wieder in Führung ging. Einen großen Anteil an der Führung hatte auch Torhüter Nicos Kulitzscher der mehrfach toll reagierte und einige schwere Bälle der Gäste entschärfte.
Nach dem in dieser Saison auf der Spielmacherposition schon drei verschiedene Spieler sich engagiert hatten (Stefan Jähnke, Mike Schröder und Pawel Kaniowski), ließ Trainer Heiko Kallies diesmal Kai Herrmann auf dieser Position spielen. Und Kai Herrmann erfüllte die Erwartungen des Trainers, setzte seine Mitspieler geschickt ein und war auch selber als Torschütze erfolgreich. Bis zum 9:9 blieb der Spielstand knapp, ehe Krakow, Herrmann und Assmann für die 12:9-Führung sorgten. Nach dem 13.10 vergab Zbigniéw Podfigurny noch einen Siebenmeter und so ging es mit einem 14:11 für den 1. SV in die Halbzeitpause. In Potsdam führten die Mecklenburger zur Pause noch mit zwei Toren – es blieb weiter äußerst spannend um den Klassenerhalt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gäste schneller in Schwung und konnten auf 15:14 verkürzen. Danach dominierten die Gastgeber wieder das Spiel und erhöhten den Vorsprung kontinuierlich. Beim 20:16 betrug der Vorsprung erstmalig vier Tore. Dazwischen gab es sogar ein Unterzahlspiel für die Hausherren, weil Lee-Roy Nietzel eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Das war übrigens die einzige gegen die Eberswalder in einer sehr fairen Partie in der auch die Gäste nur zwei Zeitstrafen erhielten. Nicos Kulitzscher zeigte mehrfach sein Können und war somit entscheidend am Verbleib des Vorsprungs mit beteiligt. Zbigniéw Podfigurny sorgte dabei in dieser Phase mit einem Kunstwurf von der Rechtsaußenposition für weiteren Stimmungszuwachs auf der Tribüne.
Bis auf acht Tore konnten die Eberswalder ihren Vorsprung ausweiten (25:17, 26:18) und da waren nur noch 10 Minuten zu spielen. Das war schon eine Vorentscheidung und die Fans begannen ihre Mannschaft bereits zu feiern. Die Brandenburger wehrten sich gegen die drohende hohe Niederlage und konnten in der verbliebenen Spielzeit den Rückstand noch etwas verkürzen. Am Sieg der Gastgeber konnten sie allerdings nichts mehr ändern, der 1. SV war an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft. Mit 29:25 holten sich die Eberswalder den erhofften Sieg und die zwei Punkte die für den Klassenerhalt noch dringend notwendig waren.
Mit einer spielerisch und kämpferisch sehr starken Leistung, eine der besten der gesamten Saison, begeisterten die Spieler ihre Fans. Nicos Kulitzscher im Tor und die Feldspieler Thomas Krakow, Lee-Roy Nietzel sowie Kai Herrmann ragten aus der sehr homogen wirkenden Mannschaft heraus.
Stimmen zum Spiel:
Trainer Heiko Kallies (1. SV Eberswalde): „Wir haben heute verdient gewonnen. Es war eines unserer Besten Spiele überhaupt. Wir hatten nichts mehr zu verlieren und haben frei aufgespielt. Glückwunsch an die Mannschaft die verdientermaßen den Aufstieg geschafft hat. Kai Herrmann hat gut Regie geführt und Thomas Krakow sowie Nicos Kulitzscher spielten überragend. Garant für den Sieg war auch die sehr gut funktionierende 6:0-Deckung. Ein großes Dankeschön noch an unseren scheidenden Mannschaftsleiter Klaus Schiele. Die Mannschaft widmet ihm diesen Sieg zum Abschied.“
Trainer Peter Höhne (SV 63 Brandenburg-West): „Wir haben auch dies Partie sportlich fair angegangen und haben heute gegen eine bessere Mannschaft verloren. Die Eberswalder haben dieses für sie sehr wichtige Spiel verdient gewonnen. Unsere dünne Personaldecke ist nicht Schuld an der Niederlage, wir hatten trotzdem ein gutes Team zur Stelle. 25 geworfene Tore sind einfach zu wenig für uns. Die Eberswalder Deckung einschließlich ihres guten Torhüters war sehr stabil und schwer zu überwinden.“
Jochen Rosenkranz (Präsident 1. SV Eberswalde): „Die Mannschaft hat heute gezeigt, sie kann einen guten Handball spielen und hat, obwohl es in einigen Spielen der Rückrunde so aussah, das Handball spielen nicht verlernt. Wir hatten nach der sehr guten Saison 2009/10 mit dem zweiten Platz in der Berlin-Brandenburg-Liga, das neu zusammengestellte Team sogar noch stärker eingeschätzt als die Mannschaft der Vorsaison. Wir sind dadurch vielleicht etwas zu blauäugig in die Saison gegangen. Es war eine äußerst schwierige Saison, mit vorzeitigen Abgängen und Ausfällen von wichtigen Spielern sowie einem Trainerwechsel in der Anfangsphase. Teilweise lagen die Probleme der Spieler nicht auf dem handballerischen Gebiet sondern es waren vielfach Kopfprobleme. Wir haben heute gezeigt, dass wir mit allen Mannschaften der Liga mithalten können.“
Helmut Krüger (Fan des 1. SV): „Wahnsinn, einfach Wahnsinn wir haben es fast nicht mehr für möglich gehalten, dass die Mannschaft das heute noch schafft. Für die Mannschaft und den Verein ist der Klassenerhalt sehr wichtig, ansonsten fällt nach einem Abstieg eine Mannschaft sehr schnell auseinander und es dauert manchmal lange bis sich wieder eine gute Mannschaft zusammenfindet. Wir freuen uns schon heute auf eine neue Saison mit vielen schönen Spielen und einer wieder erfolgreichen Eberswalder Mannschaft.“
Kai Herrmann (Spieler des 1. SV): „Ich habe mich heute auf der Position des mittleren Aufbauspielers sehr wohl gefühlt. Auf dieser Position fühlt man sich für seine Mitspieler mitverantwortlich, egal ob die Aktion gelingt oder misslingt. Ich freue mich deshalb riesig, dass wir es im letzten Spiel noch geschafft haben, die Klasse zu halten. Ich fühle mich sehr wohl im Verein bzw. der Mannschaft und hoffe, dass ich nach meinem Auslandseinsatz (vier Monate Kosovo) in der zweiten Halbserie der neuen Saison wieder für den 1. SV Eberswalde spielen kann.“
Thomas Krakow (Bester Torschütze des 1. SV): „Wir haben heute einfach wenige Fehler gemacht und damit den Brandenburgern kaum Möglichkeiten zum Kontern gegeben. Der Druck in den letzten Spielen war sehr hoch und deshalb ist es sehr schön, dass wir im letzten Moment noch den Sprung auf den 9. Platz geschafft haben. Das Zusammenspiel in der Deckung klappte heute hervorragend.“
Klaus Schiele (Mannschaftsleiter im letzten Spiel): „Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mein Engagement als Mannschaftsleiter der ersten Männermannschaft beenden. 15 Jahre habe ich diese Funktion in der Mannschaft ausgeübt und dabei viel erlebt. Zweimal sind wir z.B. aus der zweiten Bundesliga abgestiegen, aber wir haben auch viele schöne Erlebnisse gehabt. Dazu zählt auch der heutige Sieg und der damit verbundene Klassenerhalt meiner Mannschaft. Als Fan bleibe ich der Mannschaft weiter erhalten und ich werde sicher bei allen Heimspielen der neuen Saison dabei sein.“
Eberswalde mit: Nicos Kulitzscher, Dominik Lindner - Moritz Assmann (2), Oliver Frinker (1), Max Haida, Kai Herrmann (3), Patrick Kirschner, Thomas Krakow (11), Lee-Roy Nietzel (7), Stefan Pinkau, Zbigniéw Podfigurny (4/1), Florian Smuch (1)
Siebenmeter: 1. SV Eberswalde 3/1, SV 63 Brandenburg-W. 1/1
Zeitstrafen: 1. SV Eberswalde 1, SV 63 Brandenburg-W. 2
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16. Mai 2011
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Ganz miserable Chancenverwertung
SV 63 verliert sein letztes Saisonspiel
Von Marcus Alert
EBERSWALDE Der SV 63 Brandenburg-West hat zum Abschluss der Ostsee-Spree-Liga in Eberswalde mit 25:29 verloren. Trainer Peter Höhne haderte nach dem Schlusspfiff vor allem mit der Chancenverwertung. Große personelle Alternativen standen ihm allerdings nicht zur Verfügung, da Tommy Fängler und Tobias Reckzeh fehlten. Und bei einigen Spielern waren ganz offensichtlich die Akkus leer. Wie auf beim Bus, bei dem vor der Rückfahrt die Batterie streikte. Nach zwei Stunden hatte man dann eine Starthilfe organisiert und es ging nach Hause.
Durch den Sieg haben die Eberswalder den Klassenerhalt geschafft. Das wiederum bedeutet, dass ein Brandenburger Team weniger in die Brandenburgliga absteigt und damit auch ein zusätzlicher Platz in der Verbandsliga frei bleibt. Um den kann nun an den beiden kommenden Wochenenden der SV 63 Brandenburg-West II gegen Grünheide II(Rangsdorf II - Anmerkung SV63.de) in zwei Relegationsspielen kämpfen. Kurzfristig nominierte Trainer Höhne zwar noch Heuer nach, der bleibt aber trotzdem für die Zweite spielberechtigt. 15 ordentliche Minuten legte der als Meister und Aufsteiger in die 3. Liga längst feststehende SV 63 auf das Parkett. Da führte man 6:4. Danach musste Höhne eine ganz miserable Chancenverwertung registrieren. „Die Effektivität lag weit unter 50 Prozent.“ Trotzdem kam seine Truppe in Minute 35 noch einmal auf 15:16 heran. Doch schnell enteilte Eberswalde auf 19:15 und brachte die Führung letztlich sicher über die Zeit.
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14. Mai 2011
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SV 63 will sich noch einmal straffen
Relegationschance für die Zweite
Von Marcus Alert
BRANDENBURG Das vorerst letzte Mal spielen die Handballer des SV 63 heute um Ostsee-Spree-Liga-Punkte. Dazu geht es nach Eberswalde. „Dort erwartet uns eine heiße Hölle“, schätzt Trainer Peter Höhne ein. Denn Eberswalde benötigt dringend einen vollen Erfolg, um den Abstieg noch abwenden zu können. Freiwillig will der SV 63 dem Gegner die Punkte nicht überlassen. „Nach der Heimniederlage gegen den VfL Potsdam II müssen wir uns jetzt noch einmal straffen, um die Saison sportlich gut abzuschließen“, so Höhne.
Allerdings stehen ihm nur zehn Akteure zur Verfügung, da sich Fängler bereits im Urlaub befindet und T. Reckzeh nach seinem Handbruch nicht einsetzbar ist. Wollweber und Fähling werden wohl spielen, obwohl sie unter der Woche krank waren.
Auf die jungen Talente will Trainer Peter Höhne nicht zurückgreifen, damit diese weiter für die Zweite spielberechtigt sind. Denn dem SV 63 II wurde überraschenderweise eine Chance auf den Klassenerhalt eingeräumt. Und zwar in Form von zwei Relegationsspielen gegen Lok Rangsdorf II. Das Hinspiel findet am 21./22. Mai in Rangsdorf statt und die Entscheidung über den Klassenverbleib fällt dann am 28. Mai ab 16 Uhr im Rückspiel in Brandenburg. „Ich habe am Dienstag von dieser Regelung erfahren“, erzählt der SV-63-Trainer Uwe Großmann. Man werde natürlich alles tun, um die Verbandsliga zu halten.
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09. Mai 2011
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SV 63 Brandenburg-West verlor gegen den 1. VfL Potsdam II /
Nicht mit der letzten Konsequenz
Brandenburg (ter) – Im letzten Heimspiel der Saison 2010/11 unterlag der schon feststehende Meister SV 63 Brandenburg-West dem 1. VfL Potsdam II mit 28:35.
Dayan Schulze (mit Ball) machte sein letztes Spiel für die 1. Männer des SV 63 West.
Und es war nicht so, dass es den Brandenburgern egal war, wie diese Begegnung ausging. Sie wollten mit einem Heimerfolg für die richtige Grundlage der anschließenden Saisonabschiedsparty liefern. Zudem wollten sie den Potsdamern nicht gönnen, ihnen in dieser Spielzeit, als einziges Team, zwei Niederlagen zugefügt zu haben.
Doch wie heißt es schon im dem schönen Sprichwort: „Der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach.“ West-Trainer Peter Höhne bemängelte die letzte Konsequenz in der Abwehr. Die Potsdamer kamen immer wieder zu leicht vermeidbare Tore über den Kreis und den Außen
Die Gastgeber rannten der gesamten Spielzeit einem Rückstand hinterher, es gelang ihnen lediglich immer wieder den Abstand zu verkürzen. So machten sie aus einem 7:10 in der 20. Minute noch ein 13:14 zur Halbzeit, durch einen direkt verwandelten Freiwurf Tommy Fänglers.
Doch selbst diese spektakuläre Aktion verhalf den Brandenburgern nicht zurück in die Erfolgsspur. Bis zur 45. Minute (22:24) blieben sie in Sichtweite, dann ließen leichte Fehler die Potsdamer enteilen. Am Ende gewann die VfL-Reserve auch das zweite Spiel gegen den Meister der Oberliga Ostsee/Spree. Mit 28:35 fiel die Niederlage aber etwas zu hoch aus. Sie erwies sich aber nicht als Dämpfer für die ausgelassene Meisterfeier, die erst in den frühen Morgenstunde endete.
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09. Mai 2011
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Meisterfeier des SV 63 in eleganten Anzügen
Höhne-Truppe ließ sich das Feiern nicht vermiesen
Von Marcus Alert
BRANDENBURG - Der SV 63 hat am Sonnabend zwar sein Heimspiel gegen den VfL Potsdam mit 28:35 (13:14) verloren, doch die gute Laune ließ sich der Aufsteiger in die 3. Liga trotzdem nicht vermiesen. Nach der Pokalüberreichtung für die Ostsee-Spree-Liga-Meisterschaft bekam Trainer Höhne erst einmal eine Sektdusche verpasst. Und anschließend ging es vor der Halle mit den Fans hoch her. Dazu hatten sich die Spieler extra in elegante Anzüge gezwängt und rote Schlipse angelegt.
Potsdam führte von Beginn an und ließ den SV 63 nur selten zur Entfaltung kommen. In der Abwehr kamen die Brandenburger meist einen Schritt zu spät und im Angriff fehlte einmal mehr die beruhigende Hand. „Der Wille zum Sieg war eindeutig da“, so Trainer Höhne. Doch sei man in Gedanken wohl auch schon bei der Feier gewesen. Höhne stellte noch einmal fest, dass sein Team eine Top-Saison gespielt habe. Daran ändere auch diese Heimniederlage nichts. Jetzt werde man die letzte Woche in Ruhe angehen. Sauna und Massagen stünden dabei auf dem Programm, ehe am Sonnabend in Eberswalde gespielt werden muss.
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07. Mai 2011
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Heute kommt die Meisterschale
SV 63 erwartet um 18 Uhr den VfL Potsdam II
BRANDENBURG - Der SV 63 Brandenburg-West wird heute die Meisterschale der Ostsee-Spree-Liga in Empfang nehmen. Trotzdem will man ab 18 Uhr natürlich das Heimspiel gegen den VfL Potsdam II gewinnen.
Von Marcus Alert
Schließlich hat man gegen den Tabellenvierten in de Hinrunde über die einzige Niederlage quittieren müssen und flog gegen diesen Gegner auch aus dem Landespokal. „Wir wollen natürlich unseren Fans im letzten Heimspiel etwas bieten“, verspricht Trainer Höhne, der allerdings auf Tobias Reckzeh (Handbruch) verzichten muss. Unklar ist, ob es Frank Seiler rechtzeitig zum Spiel schafft. Offen ist auch, in welcher Stärke Potsdam anreist. Denn die Erste spielte bereits gestern, so dass sich Potsdam II durchaus mit einigen Bundesliga-Akteuren verstärken könnte.
Der SV Blau-Weiß Wusterwitz erwartet heute um 18.30 Uhr zum letzten Brandenburgliga-Saisonspiel das Team aus Finsterwalde. Während Wusterwitz den Klassenerhalt bereits sicher hat, braucht der Tabellenzehnte dringend noch einen Sieg. Somit dürfte es hoch hergehen. „Da hinterher gefeiert werden soll, wäre ein Sieg zum Abschluss natürlich eine schöne Sache“, so Trainer Reckzeh. Er muss allerdings auf Burstyn verzichten, der sich beim Fußball verletzt hat. Dafür ist Schubarth mit dabei, der für sechs Monate in saarbrücken arbeitet, dieses Wochenende aber in Wusterwitz ist.
In der Verbandsliga reist der SV 63 II heute zum Saisonabschluss der Verbandsliga zum VfL Potsdam III. Anwurf beim Tabellensiebten, für den es um nichts mehr geht, ist um 16 Uhr. Bei einer Niederlage droht der Abstieg, könnte bei gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenz aber am Ende trotzdem sogar reichen. Schon bei einem Remis wäre der Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft. Doch Trainer Großmann will einen Sieg. Ihm stehen alle Akteure zur Verfügung, kann er aus dem Vollen schöpfen.
Ihr letztes Spiel bestreiten am Sonntag auch die Oldies des SV 63 III. Sie reisen in der Landesliga im gemieteten Bus zum punktlosen Tabellenschlusslicht Pritzwalk Bulls. Spielbeginn ist um 16 Uhr. Alles andere als ein Sieg wäre eine große Enttäuschung. In der jetzigen Zusammensetzung wird es der letzte Auftritt der Oldies, da Wendland, Ulbricht, Grosser und Krücken ihre Karriere auf jeden Fall beenden.
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07. Mai 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners: PNN
VfL-Reserve heute zu Gast beim Meister
Von Thomas Gantz
Auf die Handballer des VfL Potsdam II wartet am heutigen Abend ein attraktives Kräftemessen. Der Tabellenvierte der Oberliga Ostsee-Spree gastiert am vorletzten Spieltag beim bereits feststehenden Meister und zukünftigen Drittligisten SV 63 Brandenburg West (18 Uhr, Sporthalle Metzger-Straße). ...
Das Hinspiel gewannen die Potsdamer im Dezember mit 25:24. Beim heutigen Wiedersehen, in dessen Rahmen der Gastgeber und sein Publikum die Rückkehr in die Regionalliga feiern werden, wollen die Gäste nicht etwa Spalier stehen. „Wir haben den Ehrgeiz, in dieser Saison gegen den verdienten Meister ungeschlagen bleiben zu wollen“, formulierte VfL-Trainer Frank Morawetz. Die Partie dient dem VfL schon ein wenig zur Einstimmung auf das Pokalfinal-Rückspiel am 21. Mai beim Ludwigsfelder HC.
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04. Mai 2011
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Drei neue Spieler beim SV 63
Höhne-Truppe rüstet für 3. Liga auf
BRANDENBURG - Der SV 63 Brandenburg-West rüstet bereits für die 3. Liga auf. Mit Torwart Martin Pfefferkorn, Rückraum-Spieler Lukas Krug und Kreisspieler Sebastian Donath konnten jetzt gleich drei Spieler des HC Neuruppin für die kommende Saison verpflichtet werden. „Sie werden ihren Lebensmittelpunkt nach Brandenburg verlagern und hier ihre berufliche Ausbildung in Angriff nehmen“, verrät SV-63-Trainer Peter Höhne. ...
Von Marcus Alert
Geplant sind in der kommenden Woche noch Gespräche mit dem VfL Potsdam über ein Zweitspielrecht eines Potsdamers. Und der SV 63 ist immer noch auf der Suche nach einem Linkshänder.
Ganz wichtig ist jedoch, dass alle bisherigen Spieler beim SV 63 bleiben. Sieben auslaufende Verträge wurden bereits im Februar und März verlängert. Die anderen laufen noch mindestens ein Jahr. Auch Heuer, Alpers, Franz und Nhantumbo sollen mit Verträgen ausgestattet werrden. Nur Schmiedecke und Jansen zögern derzeit noch, da sie noch nicht wissen, wo sie abn Herbst studieren werden.
Einzig Dayan Schulze wird wohl in der kommenden Saison nicht mehr mit auf dem Parkett stehen. Er will seine Karriere aus beruflichen und privaten Gründen beenden. „Wir wollen ihn aber noch überzeugen“, so Höhne.
Zumindest in dieser Saison wird dagegen Tobias Reckzeh nicht mehr auf dem Parkett zu sehen sein. Wie sich erst am Montag herausstellte hat sich der Linksaußen beim Spiel in Ludwigsfelde den Handwurzelknochen gebrochen. Damit fällt er mehrere Wochen aus.
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04. Mai 2011
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Handball: Krug, Donath und Pfefferkorn verlassen HCN/
HCN-Trio geht nach Brandenburg
Neuruppin (macs) – Der HC Neuruppin unternimmt seit Jahren einen Anlauf auf die Dritte Liga – vergeblich. In dieser Saison schnappte der SV Brandenburg-West den Fontanestädtern den Startplatz weg – und nicht nur das. Auch drei HCN Spieler werden demnächst im Brandenburger Trikot agieren.
Sebastian Donath (im Wurf) wird in Zukunft nicht mehr für den HCN spielen.
Foto. Gansewig
Lukas Krug (Rückraum links), Sebastian Donath (Kreis) und Martin Pfefferkorn (Tor) haben nämlich beim ersten Meister der Ostsee-Spree-Liga (OSL) langfristige Verträge unterschrieben. „Martin und Lukas haben jeweils einen Vertrag über drei Jahre, Sebastian über zwei“, freute sich West-Trainer Peter Höhne über die Verpflichtung der drei Neuruppiner, die „menschlich, sportlich und wirtschaftlich genau in unser Team passen“.Dass es letztlich drei Akteure des Neuruppiner Kontrahenten geworden sind, die seine Mannschaft in der „harten Dritten Liga“ punktuell verstärken, sei allerdings nur Zufall. „Den Anfang hat Martin gemacht. Er hat in Brandenburg eine Lehrstelle bekommen und ist dann an uns herangetreten, ob wir Interesse haben“, blickt Höhne zurück und wird von Pfefferkorn bestätigt. „Wichtig war mir erst einmal die berufliche Zukunft. Erst danach habe ich mich nach einem Verein umgesehen.“ Dass es ihn schließlich zu einem Drittligisten verschlug – und in die Nähe seiner Freundin Katharina, die in Potsdam studiert – umso besser. „Dadurch werde ich sportlich auf jeden Fall weiterentwickeln.“ Zumal er mit Höhne einen ehemaligen Klasse-Keeper als Trainer an die Seite bekommt, „von dem ich persönlich sicher sehr profitieren werde“.Einen Sprung der sportlichen Perspektive sieht auch Lukas Krug in seinem Wechsel zum SV. „Ich wollte auf jeden Fall in der Dritten Liga spielen.“ Das darf er jetzt, denn Hoffnungen verbindet er nicht nur mit West, sondern West auch mit ihm. „Ich verspreche mir von ihm einfache Tore aus dem Rückraum“, hofft Peter Höhne auf die Wurfgewalt, Größe und Sprungkraft Krugs, schränkt aber ein: „Dazu muss er aber austrainiert sein.“Zu was der Rückraumspieler in der Lage ist, deutete er unter anderem im Neuruppiner Spiel bei West an, als er mit sieben Toren und einer harten Defensive mit für die enge Partie (30:34) sorgte. Doch schon zuvor hatte Höhne ein Auge auf den Youngster geworfen. „Wir hatten ihn schon auf dem Notizzettel, als er noch in Bernburg spielte.“ Nun schließe sich der Kreis.An dem wird in Brandenburg bald auch Sebastian Donath wirbeln. „Gemeinsam mit Lukas steht er sehr robust in der Abwehr“, sieht Trainer Peter Höhne die Vorteile von Donath insbesondere in der Defensive und legt nach: „Das schöne an allen ist, dass sie wollen. Sie sind sehr ehrgeizig.“Und mit ihrem Alter (Krug und Pfefferkorn sind Jahrgang 1990, Donath 1991, Anm.d.Red.) passen sie „perfekt zu uns. Denn das sind genau die Jahrgänge, die den Großteil des Teams bilden. Damit kommt unser Mannschaftsgefüge nicht durcheinander.“Einen einfacheren Einstieg in eben jenes Erfolgsteam verspricht sich Krug auch durch den gemeinsam Wechsel der Drei. Insbesondere das weitere Zusammenspiel mit Donath freut ihn. „Wir haben uns in letzter Zeit in der Abwehr richtig gut ergänzt. Außerdem spiele ich ja viel mit dem Kreisspieler zusammen. Da ist es von Vorteil, dass wir schon eingespielt sind.“Der Abschied vom HCN fällt zumindest Krug und Pfefferkorn – Donath war gestern telefonisch nicht zu erreichen – nicht sonderlich schwer. „Durch die Vorkommnisse in der Saison ist eine gewisse Distanz entstanden“, gibt Pfefferkorn zu, will aber eines klar stellen. „Ich finde es wirklich schade um die Neuruppiner Fans. Denn die sind echt geil hier.“
Ärgerlich findet HCN-Coach Martin Feliks die Abgänge. Besonders der Abschied von Sebastian Donath fällt ihm schwer: „Sebastian hat sich hier sehr gut entwickelt.“ Mit Blick auf die neue Saison indes wird ihm nicht bang. „Es sieht im Moment sehr gut aus. Wenn alles so läuft, haben wir im kommenden Jahr einen starken Kader von 13 Spielern.“
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04. Mai 2011
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SV 63 Brandenburg-West mit ersten Neuverpflichtungen/
Dreimal fündig in Neuruppin
Brandenburg (ter) – Dass die Verantwortlichen des SV 63 Brandenburg-West eine glückliche Hand bei der Kaderzusammenstellung haben, zeigte sich mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Handball-Oberliga Ostsee/Spree.
Sebastian Donath musste im Gastspiel bei seinem neuen Verein frühzeitig das Feld verlassen.
Foto. Terstegge
Für diese Klasse war es ein Topteam, doch es zeigte sich in einige Saisonabschnitten, dass der Kader mit zwölf Spielern etwas schmal war. Erst recht für die 3. Liga, in der die Brandenburger nun aufgestiegen sind. „Da wird ganz anders zur Sache gegangen“, weiß West-Trainer Peter Höhne.
Da im Gegensatz zu anderen Sportarten im Handball keine Wechselfristen existieren, beobachten die West-Verantwortlichen permanent den Spielermarkt. Als sich in der Rückrunde der Staffelsieg immer deutlicher abzeichnete, verstärkten die Brandenburger ihre Bemühungen und konnten nun Anfang der Woche mit den Unterschriften unter drei Verträgen auch Vollzug melden. Vom HC Neuruppin wurden drei junge Akteure verpflichtet, die auch ihren Lebensmittelpunkt (Wohnen, Arbeit) nach Brandenburg verlegen. Es ist der Torwart Martin Pfefferkorn, der Rückraumspieler Lukas Krug und der Kreisspieler Sebastian Donath. Zudem ist der SV 63 West noch an einen Akteur des 1. VfL Potsdam dran, der mit einem Zweitspielrecht ausstaffiert werden soll.
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03. Mai 2011
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SV63.de präsentiert ihnen die Presse von morgen, schon heute:
Aufstieg !!!!
SV 63 West gewinnt in Ludwigsfelde
LUDWIGSFELDE. (ter) Am vergangenen Sonnabend gelang den Handballern von Trainer Peter Höhne der erste Sieg einer Brandenburger Mannschaft in Ludwigsfelde. Und mit dem 34:33-Erfolg machte der SV 63 Brandenburg-West den Aufstieg in die 3. Liga perfekt. Gegen die sehr körperbetont spielenden Gastgeber tat sich der Spitzenreiter der Oberliga Ostsee/Spree zunächst recht schwer. Die Brandenburger behielten aber den Kopf oben, wurden auch vom 3:6-Rückstand in der 6. Minute nicht nervös. Nur zwei Minuten später waren sie auf 5:6 heran und von da an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich kein Team - zumindest im ersten Durchgang - entscheidend absetzen konnte. Nach 20 Minuten schickte Peter Höhne Sebastian Ackermann für den angeschlagenen Patrick Fähling aufs Feld, der sich gleich hervorragend einbrachte. Kurz darauf wich auch Andre Heinz im West-Tor für Andy Witowski, den seine Vorderleute zu sehr im Stich gelassen hatten.
Witowski wurde dann nach der Pause der große Rückhalt seines Teams, entschärfte gleich drei Strafwürfe. Ackermann sorgte 30 Sekunden vor der Pause für den 20:20-Halbzeitstand.Im zweiten Abschnitt stabilisierten die Gäste zunehmend ihre Deckung, dies war auch die Basis für den ständig anwachsenden Vorsprung. In der 50. Minute bejubelte der zahlreiche West-Anhang in der ausverkauften LHC-Halle die 31:26-Führung.Den Fünf-Tore-Vorsprung konnten die Gäste aber nicht halten, da sie in den Schlussminuten ständig in Unterzahl agierten. Mit teilweise nur vier Feldspielern wurden sie von den Gastgebern eng gedeckt, schnelle Ballverluste waren die Folge. Auf einen Treffer kämpften sich die Ludwigsfelder heran, doch dann erhielten sie stets die Antwort der West-Truppe.
Mit dem 34:32 durch Tommy Fängler in der Schlussminute stimmten die West-Fans schon die Aufstiegsgesänge an. Dem LHC gelang 20 Sekunden vor dem Ende noch das Tor zum 33:34, dann stand der historische erste Sieg einer Brandenburger Handballmannschaft in Ludwigsfelde fest und auch die Meisterschaft in der Oberliga Ostsee/Spree. Die Feierlichkeiten, die noch auf dem Parkett in der Stadthalle begannen, setzten sich in der Kabine, auf der Rückfahrt und dann bis in die frühen Morgenstunden in der Heimat fort.
Mit dem Aufstieg in die 3. Liga stand für die West-Verantwortlichen auch fest, dass der Kader Verstärkung benötigt. Bis auf Dayan Schulze, der mit diesem Erfolg seine sportliche Laufbahn beenden möchte, erhielt die Meister-Truppe alle neue Verträge. Auf der Suche nach Verstärkung wurde der SV 63 West beim HC Neuruppin fündig. Als dritter Torwart wurde Martin Pfefferkorn verpflichtet. Zudem wechselten der Rückraumspieler Lukas Krug und der Kreisspieler Sebastian Donath aus der Fontanestadt nach Brandenburg. Alle drei Neulinge beginnen hier eine Ausbildung und wohnen vor Ort. Der Verein hat sie langfristig an sich gebunden. Im Gespräch ist auch noch ein junger Spieler vom 1. VfL Potsdam, der mit einem Zweitspielrecht ausstaffiert werden soll. Außerdem ist man noch auf der Suche nach einem Linkshänder.
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03. Mai 2011
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SV 63 Brandenburg-West siegte beim Ludwigsfelder HC mit 34:33 /
SV 63 West steigt in die 3. Liga auf
Ludwigsfelde (ter) – Bis vergangenen Sonnabend konnte noch nie eine Handballmannschaft aus Brandenburg beim Ludwigsfelder HC gewinnen, doch dieser Nimbus ist nun auch getilgt.
Tim Wollweber steuerte vier Tore zum 34:33-Auswärtserfolg in Ludwigsfelde bei. Foto. Terstegge
Doch mehr als dieses Novum überwog bei den Fans des SV 63 Brandenburg-West die Freude, dass damit ihre Mannschaft auch rein sportlich die Meisterschaft in der Oberliga Ostsee/Spree errungen hat.
Allerdings war es gerade im ersten Durchgang ein hartes Stück Arbeit. Die sehr körperbetont agierenden Gastgeber lagen nach sechs Minuten mit 6:3 vorn, ehe der Spitzenreiter besser in die Partie fand. Die Einwechslungen von Andy Witowski für André Heinz im West-Tor und Sebastian Ackermann für Patrick Fähling, sorgten für mehr Stabilität im West-Spiel. Zur Pause hieß es 20:20.
Nach dem Seitenwechsel gab die Deckung der Gäste letztendlich den Ausschlag für den Erfolg. Schlussmann Witowski hielt nicht nur drei Strafwürfe, auch seine Anweisungen fanden nun Gehör bei seinen Vorderleuten. Bis zur 50. Minute wuchs der Vorsprung der Gäste auf 31:26 an.
In den letzten Minuten mussten die Brandenburger ständig in Unterzahl spielen, die Gastgeber kamen erneut heran. Doch die West-Spieler hatten stets die richtige Antwort parat und brachten den 34:33-Erfolg über die Zeit. Nach dem Abpfiff herrschte nur noch Jubel bei dem SV 63 West über den Aufstieg in die 3. Liga.
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02. Mai 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners:
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Das alte Dilemma / Der Ludwigsfelder HC unterliegt wegen der dünnen Personaldecke Brandenburg-West mit 33:34
Der Ludwigsfelder HC muss einen weiteren Abgang verkraften: Nach Lars Bullert beendet auch Marcel Schröder nach dieser Saison seine Karriere.
Von Max Konrad
LUDWIGSFELDE Die Ursache für die Niederlage hatte Marcel Schröder schnell gefunden. „Wir haben in den entscheidenden Situationen keinen kühlen Kopf behalten“, meinte der Rechtsaußen des Ludigsfelder HC nach der 33:34 (20:20)-Niederlage gegen den SV Brandenburg-West. „Wir haben meist zu schnell abgeschlossen und die Angriffe nicht optimal gespielt.“ Schröder selbst konnte in der entscheidende Phase nicht mehr mitwirken. Eine Muskelverletzung zwang ihn bei einem seiner letzten Heimspiele bereits in der ersten Halbzeit zum Bankdrücken. Der Rechtsaußen wird wie Lars Bullert nach dieser Saison seine Karriere beim LHC beenden (MAZ berichtete), beenden. „Ich schaffe es einfach nicht mehr, alles zu vereinbaren: Familie, Beruf und Sport. Es war schon viel, wenn ich in dieser Saison einmal in der Woche zum Training gegangen bin“, berichtet er. Schröder hofft nun, dass er bis zum Rückspiel des Pokalfinals gegen den VfL Potsdam II (21. Mai) wieder fit wird. Bereits am Ende der Spielzeit 2008/2009 hatte der LHC-Akteur seinen Rücktritt bekannt gegeben, da er zum zweiten Mal Vater wurde. Dann wurde Schröder jedoch in der kommenden Saison zum Standby-Spieler und stieg in der aktuellen Spielzeit wieder voll ein. Der jetzige Rücktritt soll allerdings endgültig sein. „Ich werde erstmal eine Pause machen und relaxen. Mein Körper muss wieder fit werden. In dieser Saison hat er wegen der kurzen Regenerationsphasen arg gelitten. Ich versuche mich mit Laufen fit zu halten“, sagte der Schröder.
Beim Spiel gegen Brandenburg-West, das mit dem Sieg den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machte, wurde das Dauerproblem des LHC in dieser Spielzeit deutlich: die dünne Personaldecke. Deshalb zollte Trainer Gerhard Wartenberg seiner Mannschaft Respekt für die Leistung. „Alle Achtung, was das Team mit diesen wenigen Spielern erreicht hat. Die personelle Situation hat dazu geführt, dass wir nicht wechseln konnten. Deshalb war es sehr schwer, das Spiel für uns zu entscheiden.“ Gerade der Ausfall von Schröder stellte den LHC vor große Probleme. „Wir haben gesehen, wie sehr Marcel fehlt. Er hat ein gutes Spiel gemacht und wird uns gerade wegen seiner Schnelligkeit und Ausdauer fehlen.“ Der LHC erwischte in der Partie gegen Brandenburg-West den besseren Start und führte schnell mit 6:3 (7.) und 10:7 (13). Allerdings waren es leichte Gegentore nach Ballverlusten, die den LHC eine höhere Führung kosteten – Halbzeitstand: 20:20. „Wir hätten zur Pause deutlich führen müssen. Das haben wir versäumt, da wir zu viele kleine fehler gemacht haben“, urteilte Wartenberg.
Zudem verschlief sein Team den Start in den zweiten Abschnitt: Durch zwei verworfene Siebenmeter und eine Roten Karte (Steffen Schiecke) konnte sich der Aufsteiger in die 3. Liga einen Vorsprung erarbeiten (22:20; 27:24, 31:26.). Trotz der Aufholjagd des LHC, der in der Schlussphase auf einen Treffer herankam (32:33, 57.), reichte es nicht für einen Punkt. Nach dem Spiel feierten die Brandenburger den Aufstieg. Darunter war auch Frank Seiler, der von 2004 bis 2007 das LHC-Trikot trug. „Es war nichts Besonderes hier in der Halle den Aufstieg perfekt zu machen. Wir wollten einen Punkt holen, egal wie. Nun streben wir den Klassenerhalt in der 3. Liga an.“
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02. Mai 2011
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Aufstieg perfekt gemacht
SV 63 Brandenburg-West gewinnt mit 34:33 in Ludwigsfelde
Nach dem Abpfiff waren die Meister-T-Shirts schnell ausgepackt und es wurde beim LHC der Aufstieg in die 3. Liga gefeiert.
Von Marcus Alert
LUDWIGSFELDE - Als beim 34:33 für den SV 63 Brandenburg-West der Abpfiff in Ludwigsfelde ertönte, fingen die Spielern und Fans sofort an auf dem Parkett ausgelassen zu feiern. Zwei Spieltage vor Saisonende hatten sich die Brandenburger gerade die Meisterschaft in der Ostsee-Spree-Liga und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga gesichert. Dabei hätte man sogar verlieren können, da Verfolger Cottbus beim TMBW patzte. „Doch mit diesem historischen Sieg in Ludwigsfelde feierte es sich natürlich noch viel besser“, sagte der zufriedene Trainer Peter Höhne. Und gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.
Der heimstarke LHC ging von Anfang an sehr robust zu Werke und wollte sich Respekt verschaffen. Doch die Gäste hielten gut dagegen. Erst führte die Wartenberg-Truppe 6:3, dann hatte n die Brandenburger beim 8:7 die Nase vorn. Immer wieder offenbarten beide Abwehrreihen große Lücken. So führte der Gastgeber wieder mit 10:7, ehe den Havelstädtern vier Tore in Folge zum 11:10 gelangen. Zur Pause stand es schließlich 20:20. Da stand bereits Andy Witowski zwischen den Pfosten, der nach 22 Minuten Andy Heinz abgelöst hatte. Und Witowski hielt danach ganz stark.
Kurz nach der Pause führten die Gäste mit 22:20 und sie gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab. Als der SV 63 in Minute 49 mit 31:26 in Front lag, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Da die Härte aber immer mehr zunahm, standen nun nur noch selten zwei komplette Mannschaften auf dem Parkett. Am Ende standen neun Zeitstrafen für den LHC und zwölf für den SV 63 im Protokoll. Hinzu kamen je zwei Rote Karten wegen der jeweils 3. Zeitstrafe. Beim SV 63 erwischte es Ackermann in der 50. und Wollweber in der 55. Minute. Dem angeschlagenen Fähling hatte zuerst die Rote Karte gedroht, da er schon in Halbzeit eins zweimal auf die Strafbank musste. Danach wurde er über weite Strecken durch Ackermann ersetzt und blieb so bis zum Schluss im Spiel.
Beim 31:32 war Ludwigsfelde aber wieder dran, doch beim 34:32 war die Partie entschieden, brachten die Gäste den Sieg routiniert über die Zeit. Trainer Peter Höhne lobte sein Team nach dem Spiel für die hohe Disziplin und für die wenigen technischen Fehler. Die Aufstiegspartie steigt nun am kommenden Sonnabend. Dann ist ab 18 Uhr der VfL Potsdam II in Brandenburg zu Gast. Und da haben die Havelstädter noch eine Rechnung offen.
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30. April 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners:
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Auf Abschiedstournee
Lars Bullert beendet nach dieser Saison seine Karriere beim LHC
Der Ludwigsfelder HC trifft heute auf den Spitzenreiter der Ostsee-Spree-Liga, den SV Brandenburg-West. Für Lars Bullert wird es eines der letzten Spiele im LHC-Trikot sein.
Von Max Konrad
LUDWIGSFELDE Die Entscheidung reifte im letzten Monat heran. „Mein Entschluss hat sich abgezeichnet. Die Zeit rund um Hausbau, Familie und Beruf ist sehr knapp gewesen in den letzten Monaten. Man sollte es dann auch dabei belassen“, sagt Lars Bullert (30). Der Rückraumspieler des Ludwigsfelder HC wird seine Karriere nach dieser Saison beenden.
Das heutige Heimspiel des LHC in der Ostsee-Spree-Liga gegen den SV Brandenburg-West (Anwurf: 18.30, Stadtsporthalle) wird somit eine der letzten Partien für Bullert sein. „Der Sport wird mir fehlen. Ich habe ihn über 20 Jahre betrieben und gerade das Training diente immer als Ausgleich zum Alltag.“ Seine Entscheidung sei endgültig, fügt der Linkshänder hinzu. Bereits nach der Saison 2008/2009 wollte Bullert seine Karriere beenden, kehrte dann allerdings in den Kader des LHC zurück. In der aktuellen Spielzeit konnte der Rückraumspieler seit Januar nicht trainieren und wurde nur noch wenig in den Partien eingesetzt. „Wenn er nicht fit ist, ist er nicht so wertvoll, wie er sein könnte. Lars kann uns nur punktuell weiterhelfen. Damit müssen wir leben. Er fehlt uns natürlich sehr, gerade als Erscheinungsbild in der Deckung“, sagte LHC-Trainer Gerhard Wartenberg bereits nach der Partie gegen Fortuna Neubrandenburg im Februar. Bullert will nun erstmal ein oder zwei Jahre Pause machen und entscheidet dann, ob er sich nochmals einem Sport widmet. Allerdings kommen für ihn höherklassige Mannschaften nicht mehr in Frage.
Höherklassig will dagegen der heutige Gegner des LHC in der kommenden Saison spielen. Der SV Brandenburg-West ist Tabellenführer der Ostsee-Spree-Liga und hat bisher in 23 Spielen nur dreimal verloren. Nun fehlt dem Team noch ein Punkt zum Aufstieg. „Der Druck liegt bei Brandenburg“, meint Wartenberg, „wir landen am Ende auf einem Platz zwischen vier und sechs und haben unsere Priorität auf das Pokalfinale gelegt.“
Der Trainer sieht die restlichen drei Saisonpartien bis zum Rückspiel des Cupfinals (Sonnabend, 21. Mai) gegen den VfL Potsdam II (Hinspiel: 32:33) als Gradmesser. Die Partien gegen drei hochkarätige Gegner seien für sein Team, was aktuell auf Platz fünf liegt, eine gute Vorbereitung auf das Rückspiel. Trotzdem sieht der Coach eine Brisanz in dem Spiel. „Brandenburg braucht nur noch einen Punkt. Aber wir wollen unsere Heimspiele gewinnen. Ich denke schon, dass es ordentlich zur Sache gehen wird.“ Fehlen wird dem LHC im Spiel gegen Brandenburg-West Spielmacher David Klein, der im Pokalhinspiel in Potsdam die Rote Karte sah.
Unterdessen laufen beim LHC die Personalplanungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Wartenberg verriet, dass der Club bereits einen Spieler unter Vertrag genommen hätte. „Wir wollen allerdings, da die Spielzeit noch nicht beendet ist, den Akteur schützen und nennen noch keinen Namen“, sagt der Trainer.
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30. April 2011
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SV 63 braucht einen Punkt
Höhne-Truppe spielt heute beim LHC
/ Oldies am Sonntag gegen Werder
Der SV 63 hat heute in Ludwigsfelde bereits den 2. Matchball.
Von Marcus Alert
BRANDENBURG Der SV 63 Brandenburg-West hat heute seinen 2. Matchball. Um 18.30 Uhr muss beim Ludwigsfelder HC mindestens ein Punkt geholt werden, um die Sektkorken für die Meisterschaft in der Ostsee-Spree-Liga und den damit verbundenen Regionalliga-Aufstieg knallen lassen zu können. Allerdings wird der von Gerd Wartenberg trainierte LHC dem SV 63 die Punkte nicht kampflos überlassen. Trainer Peter Höhne hat die Fehler bei der Auswärtsniederlage beim LHC Cottbus ausgewertet und hofft bei seiner Mannschaft auf eine deutliche Leistungssteigerung. Die wird auch notwendig sein. Denn in den vergangenen Jahren kehrte der SV 63 immer mit leeren Händen aus Ludwigsfelde zurück. Zudem will jetzt jedes Team den Tabellenführer zu Fall bringen. Zumindest kann Trainer Höhne aus dem Vollen schöpfen, stehen ihm doch alle Akteure zur Verfügung.
Beim Tabellenfünften Falkensee sollten die Wusterwitzer Brandenburgliga-Männer heute ab 19 Uhr nicht völlig chancenlos sein. Falkensee ist jenseits von gut und böse. Trainer Reckzeh hofft daher, dass vielleicht ein Punkt für sein Team drin sein könnte. Allerdings ging das Hinspiel hoch verloren. „Wir fahren jedenfalls nicht hin, um zu verlieren“, so Reckzeh. Allerdings muss er auf Illgen verzichten. Dafür steht Torwart Quitzdorf nach achtmonatiger Verletzungspause vor seinem Comeback.
In der Männer-Verbandsliga braucht der SV 63 II weiterhin jeden Zähler gegen den Abstieg. Am Sonntag um 16 Uhr ist aber mit Bad Freienwalde der Tabellenzweite zu Gast. Allerdings liebäugeln die Gastgeber noch mit dem Aufstieg in die Brandenburgliga, da Grünheide II als Tabellenführer nicht aufstiegsberechtigt ist. Daher werden die Gäste an diesem vorletzten Spieltag die Punkte nicht freiwillig in Brandenburg lassen. Denn drei Teams haben noch die Chance auf Platz zwei. Beim SV 63 II steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz des angeschlagenen Hahn. Dafür können aber Heuer und Jansen mitwirken. Und auch Leibnitz und Buhtz stehen zur Verfügung, so dass Trainer Großmann aus dem Vollen schöpfen kann. Nach zuletzt drei Punkten aus zwei Spielen würde wohl schon ein Remis für den rettenden 10. Platz ausreichen.
Die Oldies sind am Sonntag ab 13.30 Uhr Gastgeber für Grün-Weiß Werder II. Gegen den Tabellenvierten bestreitet der SV 63 III sein vorerst letztes Landesliga-Heimspiel. Und vielleicht sogar das letzte Heimspiel überhaupt, da die Abmeldung des Teams aus dem Spielbetrieb droht. Gemeldet hat das Team für die Kreisliga, doch mehrere Akteure beenden ihre Karriere.
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26. April 2011
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Den ersten Matchball vergeben
SV 63 verliert am Ostersonnabend 26:29 beim LHC Cottbus
Von Marcus Alert
COTTBUS - Die vielen mitgereisten Fans des SV 63 Brandenburg-West konnten am Ostersonnabend nicht die vorzeitige Meisterschaft ihrer Mannschaft feiern. Die Truppe von Trainer Peter Höhne unterlag im Ostsee-Spree-Liga-Spitzenspiel dem LHC Cottbus völlig unnötig mit 26:29 (15:14).
Keeper Heinz hielt sofort einen Siebenmeter und nach fünf Minuten führten die Brandenburger mit 3:0. Die Brandenburger hielten den Gegner in Schach und den Vorsprung ständig bei drei bis vier Toren. Nach 22 Minuten stand es 12:8 und alles sah gut aus. Doch plötzlich agierte der SV 63 nur noch halbherzig und vor allem auch immer wieder geradezu fahrlässig. So kam Cottbus auf 13:15 heran. „Selbst da wurde ich aber noch nicht unruhig“, so Trainer Peter Höhne. Kurz vor dem Pausenpfiff war sein Team in Ballbesitz. Doch statt des 16:13 fiel das 14:15.
In Halbzeit zwei führte der SV 63 dann wieder ständig mit zwei Toren. Man wiegte sich offensichtlich in Sicherheit. Doch Cottbus witterte Morgenluft nach einigen Brandenburger Fehlern und führte nach 46 Minuten erstmalig (24:23). Brandenburg drehte das Ergebnis zwar schnell auf 26:25, doch ab der 50. Minute ließ dann die Dominanz nach. Vier Minuten vor dem Ende stand es 26:25 bei Ballbesitz Brandenburg. Und bei Überzahl. Doch nun fehlte die Souveränität, wurde undiszipliniert agiert und niemand behielt den Kopf oben. Der Gegner nutzte die Fehler zu drei Kontertoren zum 28:26. „Danach haben wir noch zwei Angriffe weggeschmissen“, ärgerte sich Trainer Höhne, der dann noch das 29. Tor des LHC registrieren musste.
„Ich dachte, dass wir schon etwas weiter sind“, so Trainer Höhne nach dem Spiel. Ihn ärgerten vor allem einige egoistische Aktionen in der Schlussphase. Doch schon geht der Blick nach vorn. Am kommenden Sonnabend reist sein Team nach Ludwigsfelde. Nun soll dort der letzte Punkt geholt werden, der für die Meisterschaft noch nötig ist. Anpfiff bei der Truppe von Gerd Wartenberg ist um 18.30 Uhr.
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24. April 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners: www.lhc-cottbus.de
LHC gelingt die Überraschung
Am gestrigen Samstagnachmittag dieses schönen Osterwochenendes schaffte die Mannschaft vom LHC Cottbus die Sensation. In der Lausitz-Arena besiegten die Lausitzer den Tabellenführer aus Brandenburg mit 29:26. Überragender Torschütze an diesem Tag war der 19-Jährige Johannes Trupp mit insgesamt neun Treffern.
Dabei begann die Partie der beiden Spitzenteams der Oberliga Ostsee-Spree alles andere als sehenswert. Beide Mannschaften begannen nervös und zurückhaltend, bis den Gästen in der 3. Minute das erste Tor gelang. Hinten eine starke Abwehr, zeichneten vorn Fehlpässe, ungenaue Würfe und zu wenig Spielwitz das Angriffsspiel der Cottbuser. Erst in der 8. Minute gelang Matthias Henow der ersehnte erste Treffer zum 1:3. Mühsam kam der LHC nun allmählich vorwärts, doch der Tabellenführer zeigte besonders in der ersten Spielhälfte seine Klasse. Jeden noch so kleinen Fehler der stabilen Cottbuser Abwehr bestraften sie mit Torerfolg und zogen aus 12:8 davon. Dann aber legten die Hausherren den Schalter langsam um und kämpften sich bis zur Pause auf 14:15 heran.
Nach dem Wiederanpfiff setzte der Cottbuser Robert Takev zum ersten Ausgleich nach (15:15). Bis Mitte der zweiten Halbzeit fehlte den Lausitzern allerdings das Pünktchen Mut, sich gegen den Tabellenführer durchzusetzen. Schließlich läutete aber Marcus Meier in der 48. Spielminute mit der ersten 24:23-Führung die souveräne Schlussphase ein. Mit viel Körpereinsatz hinderten die Gastgeber ihren Gegner am Torwurf, auch wenn solche Aktionen oft eine Zeitstrafe nach sich zog. Zwar bauten sich die nachlassenden Brandenburger noch einmal auf, doch mit dem 27:26 drei Minuten vor dem Ende waren die Herren in schwarz nicht mehr zu halten. Der Cottbuser Rechtsaußen Johannes Trupp machte mit seinem neunten Treffer zum 29:26 die am Ende verdiente Überraschung gegen den Spitzenreiter perfekt.
LHC Cottbus: Kleindienst, Borrack – Robert (4/3), Schadel, Trupp (9), Kröning (3/1), Henow (4), Meier (5), Fischer (1), Wieland, Takev (2), Fleischer (1), Schadock
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23. April 2011
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Presse aus der Sicht des Gegners:
LHC schlägt den Tabellenführer
Cottbus Der LHC Cottbus hat am Samstag im Spitzenspiel der Handball-Oberliga Ostsee-Spree den Tabellenführer SV Brandenburg-West mit 29:26 geschlagen.
„Wir waren 40 Minuten die bessere Mannschaft und haben an uns geglaubt“, sagte LHC-Trainer Marcel Linge. Der LHC festigte damit den zweiten Tabellenplatz, die Gäste, die erst die dritte Saisonniederlage kassierten, steigen trotzdem auf.
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23. April 2011
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Erster Matchball heute in Cottbus
SV 63 kann alles klar machen
Von Marcus Alert
COTTBUS - Der SV 63 Brandenburg-West will heute die Meisterschaft entscheiden. Um 17 Uhr wird in der Lausitz das Spitzenspiel der Ostsee-Spree-Liga zwischen dem Tabellenersten aus der Havelstadt und dem direkten Verfolger Cottbus angepfiffen. „Es ist der erste von vier Matchbällen“, sagt Trainer Peter Höhne. Und man wolle gleich den ersten nutzen. Wenigstens der eine noch fehlende Zähler soll geholt werden.
Und Coach Höhne überlässt nichts dem Zufall. Unter der Woche gab es noch ein Testspiel gegen Werder und Karfreitag wurde am Vormittag auch noch einmal trainiert. Schließlich ist das Spiel für Cottbus die letzte Chance. Höhne erwartet ein packendes Duell und hofft darauf, dass seine Akteure an das Duell gegen den Mecklenburger HC anknüpfen können. Das Hinspiel hatte der SV 63 mit 36:30 für sich entscheiden können. Doch leicht wird es heute nicht. Die Cottbusser, die sich in der Winterpause noch einmal verstärken konnten, spielen einen schnellen Handball. „Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen“, warnt Höhne. Er kann zumindest auf alle Spieler zurückgreifen. Auch auf Tobias Reckzeh, der zuletzt nach seiner Verletzungspause zu einem Kurzeinsatz gekommen war.
Nach dem Cottbus-Spiel müssen die Brandenburger in dieser Saison noch drei Spiele bestreiten. Es geht gegen den Ludwigsfelder HC (auswärts), den VfL Potsdam II (letztes Heimspiel) und gegen Eberswalde (auswärts).
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