Krone für Madlen Fontaine Die B-Mädchen des SV 63 mussten sogar um Bronze bangen Nach einer schwierigen Saison konnten sich die B-Mädels des SV 63 am Ende über Bronze freuen. Von Marcus Alert BRANDENBURG | Die Sportschülerinnen des Frankfurter HC konnten von den B-Mädels des SV 63 wieder nicht vom Thron gestoßen werden. Es setzte zwei klare Niederlagen und auch gegen den VfB Doberlug-Kirchhain zog man zweimal den Kürzeren. Am Ende reichte es gerade so noch für Bronze.
Die Vorbereitung im Trainingslager am Werbellinsee verlief eigentlich optimal. Bis sich Rückraumspielerin Anastasia Schad am letzten Trainingstag das Kreuzband riss und sich Christin Weiher eine Fußverletzung zuzog. Und in der Rückrunde verletzte sich dann auch noch Julia Denke beim eigenen Europcar-CupTurnier und verließ danach den Verein. So mussten die Neuzugänge Fiona Rösner, Nele Graf und Chiro Icharia gleich über sich hinauswachsen. Nach den Auftaktsiegen gegen Rangsdorf (26:11) und Schlaubetal (27:14) setzte es gegen den Mitfavoriten Doberlug-Kirchhain beim 19:22 die erste Niederlage. Gegen Frankfurt war man danach chancenlos (12:26). Beim 19:13 gegen Schwedt war man dann wieder auf Kurs. Nach den Rückrunden-Siegen gegen Rangsdorf (24:14) und Schlaubetal (23:20) musste gegen DoberlugKirchhain unbedingt gewonnen werden, um noch eine Chance auf Silber zu haben. Doch die Revanche missglückte und der SV 63 verlor 18:21. Gegen Frankfurt ging man dann beim 10:31 geradezu unter. „Es reicht nicht, wenn nur Madlen und Cindy Fontaine sowie Luise Krätschmer torgefährlich sind", so Trainerin Sabine Roloff, die die Mannschaft zusammen mit Erhard Behle durch die Saison führte. Großer Rückhalt war in den Spielen Torhüterin Julia Rettschlag, die mehrmals sogar in der Frauenmannschaft aushalf. Am Ende musste der SV 63 sogar um Bronze bangen. Bei Punktgleichheit mit dem HSV Falkensee entschied jedoch nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich beider Mannschaften. Und da konnten die Brandenburgerinnen Hin- und Rückspiel mit 17:5 für sich entscheiden. Zumindest die Torjägerkrone konnte das Team, das von Europcar und Safe-Wachschutz unterstützt wurde, an die Havel holen. Madlen Fontaine, die sich nach der Saison einer Knieoperation unterziehen musste, kam auf immerhin 103 Treffer. Ihre Schwester Cindy ist mit 48 Toren auf Platz sieben zu finden.
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