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Wissenswertes zum Handball |
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Handball ist ein Mannschaftsspiel, das seinen Ursprung in Deutschland hat und kurz nach 1900 entstand. Es entwickelte sich aus dem Turnspiel "Torball". Quellen aus der Antike weisen jedoch schon für damals auf eine Form des "Spielen und Werfen des Balles mit der Hand" hin und in Frankreich und England wurde im Mittelalter ebenfalls eine Art "Handball" gespielt.
1917 bekam der Handballsport durch den Deutschen M. Heiser erste einheitliche Regeln. 1919 wurden diese durch C. Schelenz überarbeitet und ergänzt. 1928 gründete sich der erste internationale Verband, die Internationale Amateur-Handball-Föderation. 1946 ging diese in die International Handball Federation (IHF) über, der 111 Landesverbände angehören. Ursprünglich war das Spiel für das Großfeld (Fußballfeld) erdacht und wurde als solches auch bis 1971 national (mit Ermittlung eines Deutschen Meisters) und international ausgetragen. 1936 kam es anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin sozusagen als "deutsche" Sportart ins olympische Programm. Danach blieb Handball wieder außen vor, bis es in München 1972, da aber als Hallensport und nur für Männer, wieder olympisch wurde. 1976 in Montreal nahmen erstmals auch die Frauen teil. Hallenhandball kam aus Skandinavien, wo der Däne H. Nielsen schon um die Jahrhundertwende ein solches Spiel mit zwei Mannschaften zu je 7 Spielern entwickelt hatte, das zunächst im Freien auf einem Kleinfeld betrieben, später jedoch in die Halle verlegt wurde, um von Witterungseinflüssen unabhängig zu sein. Feldhandball Feldhandball wurde mit 13 Spielern (11 Feldspieler und zwei Torwarte, wobei sich nur 11 Spieler gleichzeitig auf dem Feld befinden durften) auf Spielflächen gespielt, deren Maße denen des Fußballfeldes (90-110 m lang, 55-65 m breit) entsprachen, d.h. in der Regel auf diesen zur Austragung kam. Das Spielfeld war dreigeteilt in einen Mittel- und jeweils einen Torraumabschnitt mit dem Torraum. Der Torraum wurde durch einen Halbkreis im Abstand von 13 m von der Grund- oder Torlinie begrenzt. Strafwurf erfolgte von der 14-m-Marke. Das Reglement deckte sich weitgehend mit dem des Hallenhandballs, jedoch mit der Abweichung, dass der Ball im Stehen und Laufen mehrfach auch mit beiden Händen auf den Boden geprellt werden durfte. Eine weitere Sonderregelung war, dass, wenn sich mehr als 6 Spieler einer Mannschaft (außer dem Torwart) im eigenen oder gegnerischen Torraumabschnitt befanden, dieses mit Freiwurf für den Gegner geahndet wurde. Quelle: www.wissen.de |