Unsere Stadt - Brandenburg an der Havel


Die Stadt Brandenburg an der Havel - immer einen Besuch wert.

CITY-WEBCAM


Das Altstädtische Rathaus mit Roland


Der Steintorturm, einer der vier noch erhaltenen Tortürme der Stadt. In ihm befindet sich die Ausstellung "Entlang der Havel", welche täglich besucht werden kann.


Luftbild vom historischen Stadtkern der Stadt Brandenburg. In der Mitte die Dominsel, rechts davon die Neustadt und links ist die Altstadt zu sehen.
Foto: www.Foto-Salge.de

Brandenburg, die alte Chur- und Hauptstadt der Mark Brandenburg, wurde im Winter 928/29 vom deutschen König Heinrich 1. erobert. Die ursprüngliche Schreibweise “Brendanburg“ ist die erste urkundliche Erwähnung des Namens der Stadt.

Die Insel auf der der Fürstensitz der Heveller war, nennt man heute die Dom-Insel. Auf ihr befindet sich der auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Dom St. Peter und Paul.

Am 1. Oktober 948 stiftete König Otto 1. auf der Reichsversammlung zu Magdeburg das Bistum Brandenburg. Unter Albrecht dem Bären begann 1165 der Bau des Domes. An den Ufern der Havel entwickelten sich Altstadt und Neustadt zu den bedeutendsten Städten der Mark, die ihr Stadtrecht an später entstandene Orte, so auch Berlin und Spandau weitergaben. Die Gründungsurkunde der Stadt Berlin kann im Dom-Museum besichtigt werden.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderen der Dom St. Peter und Paul, das Altstädtische Rathhaus mit dem steinernen 1474 erschaffenen Roland, die St. Gotthardtkirche in der Altstadt und die St. Katherinenkirche in der Neustadt.

Vier von ehemals fünf Tortürmen sind noch erhalten und der Steintorturm kann auch bestiegen werden. Die Türme dienten der Stadtbefestigung, große Teile der Stadtmauer sind erhalten geblieben.

Alt- und Neustadt wurden um 1200 als selbständige Städte mit eigenen Rathäusern angelegt und behielten bis ins 18. Jahrhundert ihre Eigenständigkeit. Das Neustädtische Rathaus wurde im zweiten Weltkrieg zerstört.

Brandenburg an der Havel besitzt wohl die einzige Sumpfzypressenallee Europas. Diese in Südamerika beheimaten Bäume wurden zwischen 1840 und 1910 auf dem Grilldamm gepflanzt, welcher die Dom-Insel mit der Altstadt verbindet.

Mit 68 Metern ist der Marienberg die höchste Erhebung. Von der 1974 errichteten und 32,5 m hohen Friedenswarte haben Sie eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt und ihrer wasserreichen Umgebung.

Weit über die Stadtgrenzen bekannt ist das alte Spottlied von Fritze Bollmann, dem legendären Barbier aus Brandenburg. Die acht Strophen des Liedes können Sie auf dem Rand des Bollmann-Brunnens in der Hauptstraße nachlesen aber auch auf der Internetseite des „Bollmann-Cups“ – ein Jugendturnier des SV 63, welches jedes Jahr zum Schulferien-Ende durchgeführt wird – hören (http://www.Bollmann-Cup.de)

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse an der Stadt geweckt haben sollten. Weitere Informationen finden Sie an der Abendkasse des SV63, bzw. auch unter:
http://www.stadt-brandenburg.de

http://www.erlebnis-innenstadt.de

http://www.fvv-brandenburg.de

http://www.850-jahre-mark-brandenburg.de


Blick über die Oberhavel zum Dom St. Peter und Paul. Fotos (3): ©h-Kaiser.de